Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Besonders deutlich zeigt sich das bei der Umsatz- und der Lohnsteuer, den größten Steuertöpfen der Republik. Deren Einnahmen legten zwischen dem ersten Quartal 2019 und 2026 jeweils um rund 39 Prozent zu. Damit wachsen diese Staatseinnahmen sogar stärker als die hohe Inflation (+33,7 Prozent), wie unsere Auswertung zeigt.
Vor allem die Lohnsteuer bleibt eine zentrale Einnahmequelle des Staates. Trotz der (teilweisen) Abschaffung der Kalten Progression stiegen die Einnahmen von 6,6 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf 9,1 Milliarden Euro im ersten Quartal 2026. „Ein Beleg, dass die Abschaffung keine Gegenfinanzierung braucht“, attestiert unser Ökonom Dénes Kucsera. Auch die Umsatzsteuer erreicht mit 10,7 Milliarden Euro im ersten Quartal einen neuen Höchststand. Weniger dynamisch entwickelt sich die Körperschaftsteuer. Hintergrund ist die schwächere Ertragslage vieler Unternehmen aufgrund der anhaltenden Konjunkturflaute. „Der Staat schwimmt trotz Rezession in immer höheren Steuereinnahmen. Wer jetzt noch nach neuen Belastungen – Stichwort Paketabgabe – ruft, ignoriert das eigentliche Problem: die ausufernden Staatsausgaben“, so Kucsera.
Niemand sollte sich wundern, dass es in Österreich steigenden Wohnungsmangel gibt.
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Anteil außerordentlicher Schüler in der ersten Schulstufe nach Staatsbürgerschaft, 2019/20 bis 2024/25
Fast jedes vierte Kind beginnt die Volksschule als außerordentlicher Schüler, weil es dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann.
Anteil der 15- bis 24-Jährigen, die weder in Ausbildung noch erwerbstätig sind, nach Herkunft, im Jahr 2025
Was in der Schule nicht aufgeholt wird, setzt sich am Arbeitsmarkt und später im Sozialsystem fort.
Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP
Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
Lernen Sie uns kennenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen