Österreich hat seit 2019 nach Belgien, Frankreich und Finnland die meisten Schulden pro Kopf aufgenommen. Laut Prognosen des Fiskalrats werden bis 2029 noch einmal 12.000 Euro pro Kopf hinzukommen.
„Die Regierung lobt sich gern selbst für ihr Sparpaket. Doch wirklich gespart wurde weder von den Vorgängern noch von der aktuellen Regierung. Und so sind die Schulden fröhlich gestiegen, ohne jedoch eine positive Wirkung auf die Wirtschaft oder das Land zu entfalten”, analysiert Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz.
Allein seit 2019 hat die Regierung im Namen ihrer Bürger Schulden in Höhe von über 11.000 Euro pro Kopf aufgenommen. „Trotz des vermeintlichen Sparpakets werden die Schulden pro Kopf in den kommenden fünf Jahren noch einmal um diese Summe steigen, wenn wir nicht endlich Strukturreformen ergreifen.“
Durch die gesellschaftliche Debatte wird oft der Eindruck vermittelt, dass die Wohnkosten für immer mehr Menschen untragbar werden. Die Daten zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Die österreichische Staatsquote ist traditionell sogar noch höher als die argentinische.
Argentinien spart, Österreich tut nur so.
In keinem anderen EU-Land diesseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs gehört ein so hoher Anteil der Wirtschaft der öffentlichen Hand wie in Österreich.
Österreich und Argentinien liegen bei der Staatsschuldenquote gleichauf.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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