Die österreichische Staatsquote ist traditionell sogar noch höher als die argentinische.
Hierzulande findet inzwischen niemand mehr etwas dabei, dass die Staatsausgaben, gemessen in Prozent des Bruttoinlandsprodukts, bei deutlich über 50 Prozent liegen. Dort lagen sie in Argentinien nie; seit Mileis Amtsantritt ist die Staatsquote sogar auf dem Weg in Richtung 30 Prozent. Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen und den Staat deutlich verschlanken. Sonst werden wir in Zukunft einen immer größeren Teil der Wirtschaftsleistung brauchen, um den Laden am Laufen zu halten.
Die österreichischen Tariflöhne sind jenen der Eurozone in den vergangenen Jahren rasant davongezogen.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Wird diesmal tatsächlich ausgabenseitig konsolidiert? Nein. Die Ausgaben steigen weiter fröhlich an.
Das Doppelbudget 2027/28 sollte Österreich eigentlich wieder auf einen stabilen Budgetpfad bringen. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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