Die letztwöchige Grafik der Woche der Agenda Austria zeigte, dass Österreich die fünfthöchste Staatsverschuldung pro Kopf in der EU ausweist und damit noch vor Griechenland liegt.
Finanzminister Magnus Brunner bezeichnete die Darstellung der Pro-Kopf-Schulden als „absurd“ und „unseriös“, auch wenn sie das Deutsche Statistische Bundesamt genauso gerne verwendet wie die OECD. Relevanter, so der Finanzminister, sei die Verschuldung in Relation zur Wirtschaftsleistung, denn nur sie würde zeigen, ob ein Staat seine Schulden auch zurückzahlen könne. Das ist ein interessanter Ansatz, denn mit dem BIP kann kein Staat Schulden zurückzahlen, er hat ja nicht den Zugriff auf die komplette Wirtschaftsleistung seiner Bürger, sondern nur auf den Teil davon, den er einhebt. Aussagekräftiger sind die Schulden gemessen an den Staatseinnahmen. Und hier liegt Österreich mit einer Schuldenquote von gut 150 Prozent zwar besser als Griechenland oder Frankreich. Aber deutlich schlechter als Dänemark oder Schweden, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Nicht nur die Höhe der Staatsausgaben ist bei der Konsolidierung entscheidend, sondern auch wofür das Geld verwendet wird.
Gern reden sich Regierungen auf widrige Umstände aus. Die Vorgänger, die Weltwirtschaft oder einfach nur ein erratischer US-Präsident – einen Grund dafür, dass der Staat neue Schulden machen muss, findet sich immer.
Die Verrenkungen, die die Regierung unternehmen muss, um uns um ein paar Cent zu entlasten, werden immer abenteuerlicher.
Hätten wir doch nur die Energiewende stärker vorangetrieben! So oder so ähnlich schallt es im Zuge der abermaligen Energiekrise aus aller Munde.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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