In ganz Europa sind die Energiepreise in den letzten Jahren nach oben geschossen. Die Regierungen haben mit umfangreichen Hilfspaketen für Haushalte und Unternehmen reagiert. Auch hierzulande. Dennoch fiel der Preisanstieg für die heimische Wirtschaft drastisch aus, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt. Aus nicht einmal 10 Cents je Kilowattstunde wurden binnen kurzer Zeit mehr als 20 Cents. Viele Länder gibt es auf der Welt nicht, in denen Unternehmen noch mehr für Elektrizität zahlen würden.
Bislang können sich energieintensive Betriebe einen Teil des Geldes über den Energiekostenzuschuss zurückholen. „Doch keine Regierung kann und soll ewig den Strompreis subventionieren. Eher früher als später wird das zum Problem für den heimischen Wirtschaftsstandort“, sagt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. Andere Länder in Europa stehen vor ähnlichen Herausforderungen; in Deutschland war sogar kurz die Diskussion über einen subventionierten Industriestrompreis aufgeflammt. Viele Betriebe in China und den USA zahlen aber weiterhin kaum mehr als 9 Cents pro Kilowattstunde.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Dass Budgetkonsolidierung kein Hexenwerk ist, zeigt die folgende Beispielrechnung.
Die Verrenkungen, die die Regierung unternehmen muss, um uns um ein paar Cent zu entlasten, werden immer abenteuerlicher.
Hätten wir doch nur die Energiewende stärker vorangetrieben! So oder so ähnlich schallt es im Zuge der abermaligen Energiekrise aus aller Munde.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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