Die Stimmung der europäischen Industrie ist am Boden. In den allermeisten EU-Ländern beurteilen die Branchenvertreter ihre Situation mehrheitlich pessimistisch. Fast am Ende der Liste rangieren die Industrieländer Deutschland und Österreich, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt. Beide sind stark auf Industriegüter spezialisiert und müssen verzweifelt hoffen, dass die internationale Nachfrage nach diesen Produkten wieder anspringt.
Doch die weltweit schwächelnde Konjunktur ist nicht unser einziges Problem. „Abgaben- und Bürokratiebelastung, hohe Energiekosten, Arbeitskräftemangel – alle diese Standortnachteile gibt es zusammen und in diesem Ausmaß kaum irgendwo sonst auf der Welt“, so Agenda-Austria-Ökonom Jan Kluge. Politischer Wille zur Lösung dieser Probleme ist nicht erkennbar. Es ist daher kein Wunder, dass die Unternehmen nur wenig Vertrauen in den Standort fassen. 2024 wird für Österreich das dritte Jahr in Folge mit stagnierender oder rückläufiger Investitionstätigkeit sein.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Die Regierung wird diese Woche ihre Industriestrategie präsentieren. Nach allem, was im Vorfeld zu hören war, dürfte sie recht blumig ausfallen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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