Die Stimmung der europäischen Industrie ist am Boden. In den allermeisten EU-Ländern beurteilen die Branchenvertreter ihre Situation mehrheitlich pessimistisch. Fast am Ende der Liste rangieren die Industrieländer Deutschland und Österreich, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt. Beide sind stark auf Industriegüter spezialisiert und müssen verzweifelt hoffen, dass die internationale Nachfrage nach diesen Produkten wieder anspringt.
Doch die weltweit schwächelnde Konjunktur ist nicht unser einziges Problem. „Abgaben- und Bürokratiebelastung, hohe Energiekosten, Arbeitskräftemangel – alle diese Standortnachteile gibt es zusammen und in diesem Ausmaß kaum irgendwo sonst auf der Welt“, so Agenda-Austria-Ökonom Jan Kluge. Politischer Wille zur Lösung dieser Probleme ist nicht erkennbar. Es ist daher kein Wunder, dass die Unternehmen nur wenig Vertrauen in den Standort fassen. 2024 wird für Österreich das dritte Jahr in Folge mit stagnierender oder rückläufiger Investitionstätigkeit sein.
Hätten wir doch nur die Energiewende stärker vorangetrieben! So oder so ähnlich schallt es im Zuge der abermaligen Energiekrise aus aller Munde.
Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden.
In weiten Teilen der Sozialdemokratie wächst die Überzeugung, die Höchstbeitragsgrundlage bei den Krankenkassen zu streichen. Die Idee hinter dem sperrigen Begriff: Wer mehr verdient, muss keine zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.
In kaum einem anderen Industrieland der Welt steht ein so großer Teil der Wirtschaft unter staatlicher Kontrolle wie in Österreich.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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