Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden.
Die Schmerzen sind allerdings sehr ungleich verteilt. Wer sich nämlich schon vor vielen Jahren einen günstigen Mietvertrag sichern konnte, wird über ein paar Euro mehr nur müde lächeln. Der Mietadel, der seit mehr als 20 Jahren an derselben Adresse residiert, zahlt im Schnitt etwas über sieben Euro pro Quadratmeter – das Mietvolk mit druckfrischen Verträgen zahlt durchschnittlich über zwölf Euro, wie unsere Grafik zeigt.
„Mehr als ein Jahrhundert Mietpreisregulierung hat aus dem österreichischen Wohnungsmarkt ein Casino gemacht,“ moniert Ökonom Jan Kluge. „Es gibt sehr günstige und sehr teure Wohnungen, doch wer darin wohnt, ist weitgehend Zufall. Das ist nicht nur unfair, sondern hat ökonomische Konsequenzen: Leerstand, die Hortung von Wohnraum und die geringe Arbeitsmarktmobilität sind direkte Folgen der günstigen Uraltmietverträge.“ Selbst ein Umzug in eine kleinere Wohnung ist für viele gar nicht leistbar. Das gibt es in keinem anderen Markt. Niemand muss einen Ferrari fahren, weil er sich keinen Fiat leisten kann.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Engagieren Sie sich am Arbeitsplatz? Wenn ja, dann gehören Sie zu einer ganz schön kleinen Minderheit.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Im Auftrag des BMF wird alle drei Jahre eine Langfristprognose zum Budget erstellt. Ziel ist es, einen Ausblick über die zukünftigen Finanzen zu bekommen, sollte die Politik keine Reformen auf den Weg bringen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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