Nicht nur in Österreich lag die Inflation in den vergangenen Monaten auf einem Rekordhoch. Auch im Rest der Eurozone eilte sie von einem Hoch zum nächsten. Und das, obwohl die EZB immer wieder betonte, dass es sich nur um ein vorübergehendes Phänomen handelte.
Im dritten Quartal 2022 betrug die Teuerung im Euroraum bereits 9,3 Prozent – mehr als je zuvor seit Einführung des Euro. Ebenso immer weiter nach oben geschnellt sind die Inflationsprognosen der EZB, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt. Und das, obwohl die EZB von Quartal zu Quartal ein Abflachen der Teuerung erwartet hat.
„Die EZB musste den Höhepunkt der aktuellen Inflationswelle immer weiter nach oben verschieben“, stellt Agenda Austria-Direktor Franz Schellhorn fest. Auch das prognostizierte Abebben der Welle wird dabei beständig nach hinten verschoben. Und damit auch das Erreichen des Inflationsziels von zwei Prozent. „Die EZB gibt hier keine besonders gute Figur ab, die Sicherung des Geldwertes ist schließlich ihr einziges Mandat“, sagt Schellhorn.
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Pensionisten, öffentlich Bedienstete und Sozialleistungsbezieher je Erwerbstätigem in der Privatwirtschaft
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Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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