Zwar sind die Strompreise seit der Energiekrise 2022/23 wieder etwas gesunken, dennoch zahlen viele europäische Unternehmen noch immer fast dreimal so viel wie ihre US-amerikanischen Konkurrenten.
Auch in Österreich liegt der Industriestrompreis für kleine und mittlere Abnehmer oft bei über 20 Cent pro Kilowattstunde; in den USA sind es im Schnitt nur sieben Cent, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt.
Inzwischen haben sich die Energiepreise – neben dem immer noch grassierenden Arbeitskräftemangel und der hohen Steuer- und Abgabenbelastung – zu einem der schwerwiegendsten Standortprobleme in Österreich entwickelt. Antworten hat auch die vermeintlich neue Regierungskoalition keine. „Alles, was den Parteien zu diesem Thema einfällt, ist der Energiewirtschaft in die Taschen zu greifen, um Budgetlöcher zu stopfen,“ sagt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. Um dauerhaft zu niedrigeren Preisen zu kommen, braucht es aber mehr Wettbewerb, entschlossene Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren und vor allem in die Netze.
Die österreichischen Tariflöhne sind jenen der Eurozone in den vergangenen Jahren rasant davongezogen.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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