Die Regierung wird diese Woche ihre Industriestrategie präsentieren. Nach allem, was im Vorfeld zu hören war, dürfte sie recht blumig ausfallen.
Viele gute Neujahresvorsätze, wenig echte Standortpolitik. Es bleibt abzuwarten, ob man der Versuchung erliegen wird, an den Industriestrompreisen herumzuschrauben. Schließlich zahlen Teile der österreichischen Industrie derzeit gut und gern dreimal so viel für Strom wie ihre US-amerikanischen Konkurrenten, wie unsere Auswertung zeigt.
Die Regierung hat bereits mit dem Industriestrom-Bonus und den Rückerstattungen aus dem Standortabsicherungsgesetz das Scheckheft weit aufgemacht. Aber was ist langfristig der Plan? „Es qualifiziert sich wohl kaum als Strategie, Industriestrom auf ewig subventionieren zu wollen“, meint Ökonom Jan Kluge. „Das können wir uns schlicht und ergreifend nicht leisten“. Wenn die öffentliche Hand für Erleichterung sorgen möchte, muss sie im Energiebereich endlich für mehr Wettbewerb sorgen, die Grundsätze der Netzfinanzierung reformieren und auf die vielen großen und kleinen Steuern und Abgaben verzichten, mit denen sie ohnehin schon teure Energie noch zusätzlich verteuert.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Engagieren Sie sich am Arbeitsplatz? Wenn ja, dann gehören Sie zu einer ganz schön kleinen Minderheit.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Im Auftrag des BMF wird alle drei Jahre eine Langfristprognose zum Budget erstellt. Ziel ist es, einen Ausblick über die zukünftigen Finanzen zu bekommen, sollte die Politik keine Reformen auf den Weg bringen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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