Für den Staat zu arbeiten, lohnt sich. Während die Beamten mit über 82.000 Euro brutto im Jahr weiterhin den höchsten Durchschnittslohn beziehen, legten die Vertragsbediensteten seit 2007 am stärksten zu (fast 89 Prozent).
Der Staat hat längst die Lohnführerschaft übernommen. Das ist gefährlich, weil wir damit Druck auf die Privatwirtschaft erzeugen, die sich dann nach und nach aus den Märkten preist. Das gefährdet unseren Wohlstand und letztlich auch jenen der öffentlich Bediensteten, deren Löhne ja in der Privatwirtschaft verdient werden müssen.
In der Privatwirtschaft können die Löhne nur steigen, wenn die Produktivität es zulässt. Dieser Zusammenhang fehlt im Staatssektor völlig. Das heißt aber nicht, dass die Personalkosten der öffentlichen Hand dauerhaft schneller wachsen können als die wirtschaftliche Basis, aus der sie finanzieren werden müssen. Jeder Lohnabschluss erhöht zudem die langfristigen Verpflichtungen der öffentlichen Hand bei den späteren Pensionen. „Diese Dynamik belastet das Budget dauerhaft“, sagt Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera. Die Diskussion über neue Steuern ist vor diesem Hintergrund fehl am Platz, weil Österreich bereits zu den Hochsteuerländern Europas zählt. Kucsera: „Nur wenn die Balance zwischen öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft gewahrt bleibt, bleibt der Standort attraktiv, sind Innovationen möglich und der Wohlstand ist gesichert“.
Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden.
In der politischen Debatte wird gerne behauptet, dass vor allem die Unternehmen von der wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre überdurchschnittlich stark profitiert hätten. Das gilt vor allem für die Phase hoher Inflation, wer erinnert sich nicht an den Begriff der „Gierflation“, die von linken Lobbygruppen in die Welt gesetzt wu
Was für Autofahrer ein Schock ist, ist für den Staat ein gutes Geschäft. Fließt ein Liter Super für 1,70 Euro in den Tank, gehen etwa 48,2 Cent Mineralölsteuer, rund 12,5 Cent CO₂-Abgabe und rund 28 Cent Mehrwertsteuer an den Staat.
In weiten Teilen der Sozialdemokratie wächst die Überzeugung, die Höchstbeitragsgrundlage bei den Krankenkassen zu streichen. Die Idee hinter dem sperrigen Begriff: Wer mehr verdient, muss keine zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.
In kaum einem anderen Industrieland der Welt steht ein so großer Teil der Wirtschaft unter staatlicher Kontrolle wie in Österreich.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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