Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte. Etwa über die Wiedereinführung der kalten Progression. Dabei schlägt der Staat schon heute unerbittlich zu: Bei einer jährlichen Nettolohnerhöhung um 500 Euro landen schon bei einem durchschnittlichen Vollzeitbeschäftigten 712 Euro beim Staat, wie unsere Berechnung zeigt.
„In Österreich ist Arbeit ein Luxusgut: Wer einem Mitarbeiter 500 Euro im Jahr mehr netto zahlen will, muss mehr als das Doppelte auf den Tisch legen. Der größte Gewinner ist nicht der Arbeitnehmer, sondern der Staat“, sagt Ökonom Dénes Kucsera. Die Abgaben auf Arbeit müssen sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer deutlich reduziert werden. „Es sollten besonders mittlere Einkommen entlastet werden, nur so kann Vollzeitarbeit wieder attraktiver werden“, so Kucsera.
Niemand sollte sich wundern, dass es in Österreich steigenden Wohnungsmangel gibt.
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Anteil außerordentlicher Schüler in der ersten Schulstufe nach Staatsbürgerschaft, 2019/20 bis 2024/25
Fast jedes vierte Kind beginnt die Volksschule als außerordentlicher Schüler, weil es dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann.
Anteil der 15- bis 24-Jährigen, die weder in Ausbildung noch erwerbstätig sind, nach Herkunft, im Jahr 2025
Was in der Schule nicht aufgeholt wird, setzt sich am Arbeitsmarkt und später im Sozialsystem fort.
Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP
Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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