In Europa hat sich in den letzten Wochen Entspannung breitgemacht. Nachdem die Gasspeicher bis zum Rand gefüllt sind und der Winter noch auf sich warten lässt, sind die Preise für Strom und Gas zuletzt gesunken. Doch allzu große Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität sollte man sich nicht machen, wie eine aktuelle Auswertung der Agenda Austria zeigt. Derzufolge haben die Preise für Future-Kontrakte auf Strom und Gas für das kommende Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht.
„Wenn die Temperaturen erst richtig zu sinken anfangen, dann werden auch die Gasfüllstände extrem schnell fallen“, sagt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. „Gut, dass wir diesen Winter über die Runden kommen werden. Aber im März werden die Speicher leer sein und was dann passieren soll, scheint die Märkte weiterhin zu beunruhigen.“ Übrigens: Die jüngste Aussendung des Klimaschutzministeriums, wonach Österreich seine Abhängigkeit von russischem Gas auf 21 Prozent reduziert habe, war nur eine Momentaufnahme im September. „Wie man leere Speicher ohne russisches Gas voll bekommt, diese Frage ist damit noch nicht beantwortet“, resümiert Kluge.
Zahl der erstzugelassenen Studierenden an öffentlichen Universitäten in Österreich von 2003 bis 2025
In Österreich ist studieren praktisch kostenlos und für jeden zugänglich. Abgesehen vom überschaubaren Beitrag zur Hochschülervertretung von 26,20 Euro pro Semester tragen Studierende hierzulande so gut wie nichts zur Finanzierung ihrer Ausbildung bei.
Durchschnittliche Anzahl der Einwohner pro Bezugsperson von Mindestsicherung oder Sozialhilfe, im Jahr 2024
Österreichweit beziehen mehr als 200.000 Menschen Mindestsicherung. Wenig überraschend: In Wien ist die Dichte mit Abstand am höchsten.
Prognose des Bruttofinanzierungsbedarfs im Jahr 2036, in Prozent des BIP
Die Warnsignale für Österreichs Staatsfinanzen verdichten sich.
Die österreichischen Tariflöhne sind jenen der Eurozone in den vergangenen Jahren rasant davongezogen.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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