Die österreichischen Löhne eilen davon. Die sture Inflationsabgeltung mithilfe der Benya-Formel hat Österreich im Vergleich zum Euroraum in den letzten Jahren geradezu abheben lassen, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt.
Und noch ist von Lohnzurückhaltung nichts zu spüren. Ende 2025 werden die Tariflöhne hierzulande noch einmal um 3,7 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen; im Euroraum werden es nur 1,6 Prozent sein. Der Kostennachteil zu den Konkurrenzländern steigt also weiter an.
Das wäre nur dann kein Problem, wenn die Arbeitsproduktivität so stark zulegen würde, dass die höheren Arbeitskosten kompensiert werden können. Das tut sie aber nicht. Daher produzieren wir immer teurer. Die österreichischen Lohnstückkosten haben seit 2020 stärker zugelegt als bei allen unseren relevanten Konkurrenten in Westeuropa. „Einen britischen oder kanadischen Kunden interessiert die Benya-Formel aber nicht. Er sieht nur, dass ‚Made in Austria‘ immer teurer wird und könnte sich bald nach einem alternativen Zulieferer umsehen“, warnt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. Den Lohnabstand zur Eurozone wieder zu verringern, wird die zentrale Aufgabe der Sozialpartnerschaft in den nächsten Jahren sein.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Wer sich im Winterurlaub in die langen Schlangen der Skilifte einreihen musste, konnte den Eindruck gewinnen, dass der österreichische Tourismus wieder so richtig brumme. Doch der Schein trügt.
die Bundesregierung hat vergangene Woche die Eckpunkte ihres Doppelbudgets 2027/2028 vorgestellt. Ursprünglich sollte ein Drittel der Budgetsanierung laut Regierung einnahmenseitig erfolgen, zwei Drittel ausgabenseitig.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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