Großbritannien schlittert spätestens seit dem Brexit-Referendum von einer Krise in die nächste. Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner ist seither nur um nur drei Prozent gestiegen. In der EU war der Anstieg seitdem mehr als dreimal so hoch. Damit sind die Briten zwar pro Kopf immer noch reicher als die Europäer, doch sie sind im Vergleich ärmer geworden, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt.
Natürlich ist diese Entwicklung nicht allein auf den Brexit zurückzuführen. Länder sind unterschiedlich gut durch die Krisen der letzten Jahre gekommen. Aber: Die geschäftlichen Investitionen im Königreich entwickeln sich seit Jahren schlecht. Auch die Aussichten für die Handelsbeziehungen sind weiter ungewiss. Der Brexit dürfte also das seine zu dieser Misere beitragen. Für eine finale Analyse des langfristigen Brexit-Effekts ist es aber noch zu früh, da sich gerade mehrere Krisen überlagern.
Die österreichischen Tariflöhne sind jenen der Eurozone in den vergangenen Jahren rasant davongezogen.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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