Seit Jahrzehnten entwickelt sich Wien zunehmend zum Magneten für Bezieher von staatlichen Hilfszahlungen. “Grund dafür sind die oft höheren Leistungen in der Mindestsicherung statt der 2019 beschlossenen Sozialhilfe auf Bundesebene”, sagt Agenda Austria-Ökonomin Carmen Treml.
Der Vergleich zu den anderen Bundesländern zeichnet ein klares Bild: In Summe wird in Wien zehn mal so viel Mindestsicherung und Sozialhilfe ausgezahlt wie in der Steiermark. Und das bei einer nicht einmal doppelt so großen Bevölkerung. “Gesetzlich wären die Hilfen längst vereinheitlicht; daran gehalten haben sich – allen voran Wien – nicht alle.” Es ist daher doppelt ironisch, dass ausgerechnet Wiens Bürgermeister Michael Ludwig auf eine Vereinheitlichung auf Bundesebene pocht. Dabei könnte man einfach umsetzen, was es ohnehin schon gibt.
In den 1970ern liefen in Poissy bei Paris eine halbe Million Autos pro Jahr vom Band. 27.000 Menschen arbeiteten dort. Heute sind es noch 1.600 – und bald wird kein einziges Auto mehr gebaut.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Engagieren Sie sich am Arbeitsplatz? Wenn ja, dann gehören Sie zu einer ganz schön kleinen Minderheit.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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