Thema: Arbeitsmarkt & Einkommen

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria rund um die Themen Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit und Einkommen.

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Um den Wohlstand zu sichern, muss Österreich wieder wettbewerbsfähiger werden. Wir zeigen in einer neuen Publikation, wie das geht: „Yes, you can! Eine Roadmap in die Top Ten“.

Egal, wie die nun startenden Koalitionsverhandlungen ausgehen: Auf die neue Regierung wartet jede Menge Arbeit. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Österreich in den vergangenen zehn Jahren kaum weiterentwickelt hat und deutlich weniger wettbewerbsfähig ist als etwa 2007. Dabei ist der internationale Handel für Österreich von überragender Bedeutung – mehr als jeder zweite Euro wird jenseits der Grenzen verdient. Weiterlesen

Flachere Lohnkurve statt teures Job-Programm

Flachere Lohnkurve statt teures Job-Programm

Neue Zahlen der EU zeigen: Ältere verdienen in Österreich unverhältnismäßig mehr als Jüngere. Die Arbeitslosigkeit bei Älteren ist auf Dauer nur zu stoppen, wenn das Senioritätsprinzip abgeschwächt wird.

Die Konjunktur zieht an und damit sinkt die Arbeitslosigkeit. Das ist erfreulich, vor allem für jene Personen, die nun wieder eine Stelle haben. Dennoch sind nach wie vor Maßnahmen nötig, um weitere Jobsuchende zurück ins Arbeitsleben zu bringen. In einer Gruppe bleibt die Arbeitslosigkeit nämlich hartnäckig hoch: Bei den über 50 Jahre alten Personen. Weiterlesen

Österreich ist Kollektivvertrags-Weltmeister

Österreich ist Kollektivvertrags-Weltmeister

In Österreich werden die Löhne nicht von Angebot und Nachfrage festgelegt, sondern von den Sozialpartnern. Dabei sollten wir es den Deutschen gleichtun und Lohnverhandlungen auf die Betriebsebene verlagern.

Morgen starten in Österreich die alljährlichen Lohnverhandlungen. Nicht überall kommt ihnen eine so große Bedeutung zu wie in Österreich, denn nicht überall werden die Löhne für so viele Beschäftigte von Interessenvertretern ausverhandelt wie hierzulande. Konkret sind 98 Prozent der Arbeitsverhältnisse über Kollektivverträge geregelt. In Deutschland etwa sind es 58 Prozent, in der Schweiz 49 Prozent, in Griechenland 42 Prozent. Mit anderen Worten: Löhne werden in Österreich nicht durch Angebot und Nachfrage geregelt, sondern von den Sozialpartnern festgesetzt: Weiterlesen

Löhne und Zufriedenheit im Job

Löhne und Zufriedenheit im Job

Wie passt die oft zitierte Lohnlücke zwischen Frauen und Männern mit Zufriedenheit im Job zusammen? Gerade Familie und Beruf lassen sich in Österreich oft nur mit viel Mühe vereinbaren. – Kommentar von Monika Köppl-Turyna

Satte 95 Prozent aller Arbeitnehmer in Österreich sind zufrieden mit ihrem Job – so das Ergebnis einer aktuellen Studie der London School of Economics. In 150 Ländern wurde nachgefragt, nirgendwo fiel die Zufriedenheit höher aus. Und als ob das nicht schon überraschend genug wäre: Frauen sind sogar viel öfter zufrieden mit ihrem Job als Männer.

Diese Beobachtung gilt für Österreich und die meisten anderen westeuropäischen Länder – mit Ausnahme der skandinavischen Staaten. Wie aber passt das zusammen mit der so oft zitierten Lohnlücke zwischen Frauen und Männern? Und den Klagen über eine mangelnde Work-Life-Balance? Weiterlesen

Arbeitslos trotz Hochkonjunktur

Arbeitslos trotz Hochkonjunktur

Österreichs Wirtschaft befindet sich im Aufschwung. Das Wachstum ist so hoch wie lange nicht mehr. Dennoch kann die gute Konjunktur die Arbeitslosigkeit nicht entscheidend senken. Inklusive Schulungen liegt die Arbeitslosenrate bereinigt um saisonale Schwankungen weiterhin bei hohen 10,2 Prozent. Ausschlaggebend dafür sind strukturelle Probleme.

Die sieben mageren Jahre scheinen in Österreich nun tatsächlich überwunden zu sein. Laut Konjunkturprognose des WIFO wird die Wirtschaft heuer und auch kommendes Jahr real mit mehr als zwei Prozent wachsen. Das ist auch gut für die Beschäftigung, die so stark zugelegt hat wie zuletzt im Jahr 2008. Weiterlesen

Grafik der Woche: Österreicher mit ihren Jobs am zufriedensten

Grafik der Woche: Österreicher mit ihren Jobs am zufriedensten

95,1 Prozent der Österreicher sind mit ihrem Job zufrieden. Das zeigt eine internationale Studie, die in mehr als 150 Staaten durchgeführt wurde.

Die Frage an eine repräsentative Gruppe von Österreichern war recht geradlinig: Die Personen sollten mit „ja“ oder „nein“ beantworten, ob sie mit ihrem Job zufrieden sind. 95,1 Prozent antworteten mit „ja“: Damit waren nirgendwo sonst so viele Arbeitnehmer mit ihrer Stelle zufrieden wie in Österreich. Weiterlesen

Warum Österreich nicht mehr das bessere Deutschland ist

Warum Österreich nicht mehr das bessere Deutschland ist

Vor zwölf Jahren schaute das Nachbarland neidisch auf uns, doch das ist vorbei. Um wieder aufzuschließen, sollte die Regierung den Arbeitsmarkt flexibilisieren, die Steuerzahler entlasten und die Ausgaben dämpfen.

Österreich sei das bessere Deutschland, befand vor zwölf Jahren das Hamburger Magazin „Stern“ auf seinem Cover. Doch das war einmal. Bei Arbeitslosigkeit, Wachstum, Ausmaß der Verschuldung oder im Standortwettbewerb: In allen diesen Kategorien konnte unser nördlicher Nachbar in den letzten Jahren bessere Werte verzeichnen.

Unter dem Titel „Warum Österreich nicht mehr das bessere Deutschland ist“ hat ein Team von Ökonomen der Agenda Austria die Gründe für diese Umkehr untersucht und macht Vorschläge, wie hierzulande wieder mehr Wohlstand entstehen könnte. Weiterlesen

Wie Kinderbetreuung das Einkommen und die Pensionen beeinflusst

Wie Kinderbetreuung das Einkommen und die Pensionen beeinflusst

Wo es mehr Einrichtungen für Kinder gibt, tragen die Frauen mehr zum Haushaltseinkommen bei. So erhalten sie auch höhere Pensionen. Wichtig wären ein Kinderbetreuungsscheck, weniger Anreiz zur Karenz und ein höheres Frauenpensionsalter.

In Österreich erhalten Frauen im Durchschnitt um 43 Prozent weniger an Pension als Männer, besagen Zahlen des Österreichischen Städtebunds. Die Pensionshöhe spiegelt freilich wider, wie lange Frauen gearbeitet, wie viel sie verdient und wie viel sie eingezahlt haben: Anreize, lang in Karenz zu bleiben, das stark ausgeprägte Senioritätsprinzip in den Kollektivverträgen – Berufserfahrung führt automatisch zu höherem Lohn – und das Pensionsantrittsalter von 60 Jahren für Frauen führen am Ende zu einer niedrigen Rente. Weiterlesen

Grafik der Woche: Wo es in der EU hohe Löhne gibt

Grafik der Woche: Wo es in der EU hohe Löhne gibt

Der Durchschnittslohn eines ganzjährig in Vollzeit Beschäftigten ist nur in Luxemburg, den Niederlanden und Großbritannien mehr wert als in Österreich.

In welchem EU-Land kann ich von einem Durchschnittslohn besonders gut leben? Es kommt ja nicht nur darauf an, wie hoch der Lohn ist, sondern wie viel ich darum bekomme. Nur in drei EU-Ländern ist die Kaufkraft eines durchschnittlichen Jahreslohns (netto) höher als in Österreich: Weiterlesen

Wo es leichter wäre, doch einen Job zu finden

Wo es leichter wäre, doch einen Job zu finden

Es gibt so viele offene Stellen wie seit 1991 nicht. Doch wieviele Arbeitssuchende auf eine Stelle kommen, unterscheidet sich zwischen West- und Ostösterreich dramatisch.

Laut dem AMS gab es in Österreich im Mai 318.022 Arbeitslose und 59.858 offene Jobs – und damit so viele offene Stellen wie zuletzt 1991, also vor mehr als 25 Jahren. Das Problem ist freilich: Viele Jobsuchende verfügen nicht über die passenden Kenntnisse für die offenen Stellen. Oder sie sind nicht dort, wo die Jobs sind. Fachleute sprechen dann von einem regionalen Mismatch. Weiterlesen

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