Thema: Arbeitsmarkt & Einkommen

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria rund um die Themen Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit und Einkommen.

Grafik der Woche: Berechtigte Angst vor „Hartz IV“?

Grafik der Woche: Berechtigte Angst vor „Hartz IV“?

Während Deutschland die Zahl der Langzeitarbeitslosen von 2,4 Millionen auf etwa 700.000 senken konnte, ist in Österreich ein gegenteiliger Trend zu beobachten.

In Österreich wird dieser Tage täglich vor der Einführung von „Hartz IV“ gewarnt. Unter diesem Begriff fallen die teils berüchtigten Arbeitsmarktreformen der rotgrünen Regierung unter der Führung von Gerhard Schröder aus dem Jahr 2004. Kern der Reform war die Zusammenlegung von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe bei den Arbeitsämtern. Weiterlesen

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

„Zusammen. Für unser Österreich“ lautet der Titel des Programms, welches sich ÖVP und FPÖ bis 2022 gegeben haben. Wir fassen zusammen, was es enthält – und was darin fehlt.

Heute findet im Nationalrat eine Debatte über das Regierungsprogramm der türkis-blauen Koalition statt. Es lässt sich am besten in den Worten von Vizekanzler Strache zusammenfassen: Eine Politik der kleinen Schritte – ohne jene ambitionierten „Leuchtturmprojekte“, die angekündigt worden waren. Weiterlesen

Grafik der Woche: Noch mehr arbeiten?

Grafik der Woche: Noch mehr arbeiten?

Mit einer maximal zulässigen Arbeitszeit von 12 Stunden pro Tag läge Österreich im EU-Schnitt und würde zu anderen Ländern aufschließen.

Vergangenen Mittwoch haben sich die Regierungsverhandler von ÖVP und FPÖ darauf verständigt, dass die maximal zulässige Arbeitszeit von 10 auf 12 Stunden erhöht wird. Pro Woche dürfen künftig maximal 60 Stunden gearbeitet werden. An der gesetzlichen Normalarbeitszeit ändert sich nichts, sie liegt weiterhin bei 40 Stunden pro Woche. Wenn aber in Stoßzeiten mehr Arbeit anfällt, darf mehr gearbeitet werden. Weiterlesen

Welche Jobs eine Zukunft haben

Welche Jobs eine Zukunft haben

Heute sind mehr Menschen beschäftigt als je zuvor. In den vergangenen 20 Jahren wurden allerdings manuelle Tätigkeiten von kognitiver Arbeit verdrängt. Ein Trend, der sich verstärken wird. Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.

Was sollte man können, um sich trotz aller Umbrüche in der Arbeitswelt keine Sorgen um den Arbeitsplatz machen zu müssen? Dabei hilft ein Blick in die Vergangenheit. Eine Auswertung, welche Tätigkeiten in den vergangenen 20 Jahren in Österreich zu- bzw. abgenommen haben, zeigt, dass Automatisierung und Digitalisierung keine neuen Phänomene sind. Weiterlesen

Grafik der Woche: Kinderbetreuung und Vollzeitarbeit

Grafik der Woche: Kinderbetreuung und Vollzeitarbeit

Das Angebot ganztägiger Kinderbetreuung unterscheidet sich je nach Bundesland deutlich.

Der Ausbau der Kinderbetreuung wird von Politikern ähnlich oft als Ziel genannt wie eine Verwaltungsreform oder der Bürokratieabbau. Gerade für Eltern kleinerer Kinder, die in Vollzeit arbeiten möchten, kann es aber nach wie vor schwierig sein, eine ganztägige Betreuung zu finden. Das Angebot unterscheidet sich je nach Bundesland deutlich.

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Grafik der Woche: Wer wie viel vom Metaller-Lohn erhält

Grafik der Woche: Wer wie viel vom Metaller-Lohn erhält

Ein Arbeiter mit Durchschnittslohn erhält 2,4 Prozent mehr netto am Lohnzettel. Der hauptsächliche Gewinner ist aber der Staat.

Am vergangenen Donnerstag einigten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer der metalltechnischen Industrie nach harten Verhandlungen auf die neuen Löhne. Die Ist- und die Mindestlöhne werden um drei Prozent erhöht. Was bedeutet das aber z.B. für die Nettolöhne in der Metallbranche? Weiterlesen

Kollektivvertragslöhne: Es geht auch anders

Kollektivvertragslöhne: Es geht auch anders

Das heimische System der Lohnfindung ist kein Grund dafür, an der Pflichtmitgliedschaft festzuhalten, wie die Kammern behaupten. Schließlich gibt es im Rest der Welt viele andere Modelle. Es gilt, Alternativen zu erarbeiten.

Die Pflichtmitgliedschaft ist alternativlos, weil sonst keine gerechte Lohnfindung möglich ist. So lautet dieser Tage die Argumentation von Wirtschafts- und Arbeiterkammer, obwohl letztere ja ohnehin den ÖGB die Kollektivverträge verhandeln lässt. Dieses Argument ist sehr leicht zu widerlegen – schließlich kommt der Rest der Welt (mit Ausnahme von Luxemburg) zumindest für die Arbeitnehmer auch ohne Pflichtmitgliedschaft aus. Und trotzdem werden auch die Interessen der Schweizer, deutschen und italienischen Arbeitnehmer angemessen vertreten, um nur in einige der Nachbarländer zu blicken. Weiterlesen

Wie Vollzeitarbeit attraktiver werden könnte

Wie Vollzeitarbeit attraktiver werden könnte

Ein durchschnittlicher Erwerbstätiger arbeitet im Schnitt um elf Prozent weniger als im Jahr 2000. Teilzeitarbeit ist steuerlich begünstigt – um Anreiz zum längeren Arbeiten zu schaffen, sollten die Sozialbeiträge sinken. Damit der Sozialstaat eine breite Basis hat.

Die Arbeitslosenrate ist, so berichtet das Sozialministerium heute, im Vergleich zum Oktober des Vorjahres erfreulicherweise gesunken. Und noch eine gute Nachricht: Auch die Beschäftigung ist höher als vor einem Jahr, mehr als 3,67 Millionen Menschen stehen als Unselbständige in einem Arbeitsverhältnis. Weiterlesen

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Um den Wohlstand zu sichern, muss Österreich wieder wettbewerbsfähiger werden. Wir zeigen in einer neuen Publikation, wie das geht: „Yes, you can! Eine Roadmap in die Top Ten“.

Egal, wie die nun startenden Koalitionsverhandlungen ausgehen: Auf die neue Regierung wartet jede Menge Arbeit. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Österreich in den vergangenen zehn Jahren kaum weiterentwickelt hat und deutlich weniger wettbewerbsfähig ist als etwa 2007. Dabei ist der internationale Handel für Österreich von überragender Bedeutung – mehr als jeder zweite Euro wird jenseits der Grenzen verdient. Weiterlesen

Flachere Lohnkurve statt teures Job-Programm

Flachere Lohnkurve statt teures Job-Programm

Neue Zahlen der EU zeigen: Ältere verdienen in Österreich unverhältnismäßig mehr als Jüngere. Die Arbeitslosigkeit bei Älteren ist auf Dauer nur zu stoppen, wenn das Senioritätsprinzip abgeschwächt wird.

Die Konjunktur zieht an und damit sinkt die Arbeitslosigkeit. Das ist erfreulich, vor allem für jene Personen, die nun wieder eine Stelle haben. Dennoch sind nach wie vor Maßnahmen nötig, um weitere Jobsuchende zurück ins Arbeitsleben zu bringen. In einer Gruppe bleibt die Arbeitslosigkeit nämlich hartnäckig hoch: Bei den über 50 Jahre alten Personen. Weiterlesen

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