Thema: Arbeitsmarkt & Einkommen

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria rund um die Themen Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit und Einkommen.

Warum Österreich nicht mehr das bessere Deutschland ist

Warum Österreich nicht mehr das bessere Deutschland ist

Vor zwölf Jahren schaute das Nachbarland neidisch auf uns, doch das ist vorbei. Um wieder aufzuschließen, sollte die Regierung den Arbeitsmarkt flexibilisieren, die Steuerzahler entlasten und die Ausgaben dämpfen.

Österreich sei das bessere Deutschland, befand vor zwölf Jahren das Hamburger Magazin „Stern“ auf seinem Cover. Doch das war einmal. Bei Arbeitslosigkeit, Wachstum, Ausmaß der Verschuldung oder im Standortwettbewerb: In allen diesen Kategorien konnte unser nördlicher Nachbar in den letzten Jahren bessere Werte verzeichnen.

Unter dem Titel „Warum Österreich nicht mehr das bessere Deutschland ist“ hat ein Team von Ökonomen der Agenda Austria die Gründe für diese Umkehr untersucht und macht Vorschläge, wie hierzulande wieder mehr Wohlstand entstehen könnte. Weiterlesen

Wie Kinderbetreuung das Einkommen und die Pensionen beeinflusst

Wie Kinderbetreuung das Einkommen und die Pensionen beeinflusst

Wo es mehr Einrichtungen für Kinder gibt, tragen die Frauen mehr zum Haushaltseinkommen bei. So erhalten sie auch höhere Pensionen. Wichtig wären ein Kinderbetreuungsscheck, weniger Anreiz zur Karenz und ein höheres Frauenpensionsalter.

In Österreich erhalten Frauen im Durchschnitt um 43 Prozent weniger an Pension als Männer, besagen Zahlen des Österreichischen Städtebunds. Die Pensionshöhe spiegelt freilich wider, wie lange Frauen gearbeitet, wie viel sie verdient und wie viel sie eingezahlt haben: Anreize, lang in Karenz zu bleiben, das stark ausgeprägte Senioritätsprinzip in den Kollektivverträgen – Berufserfahrung führt automatisch zu höherem Lohn – und das Pensionsantrittsalter von 60 Jahren für Frauen führen am Ende zu einer niedrigen Rente. Weiterlesen

Grafik der Woche: Wo es in der EU hohe Löhne gibt

Grafik der Woche: Wo es in der EU hohe Löhne gibt

Der Durchschnittslohn eines ganzjährig in Vollzeit Beschäftigten ist nur in Luxemburg, den Niederlanden und Großbritannien mehr wert als in Österreich.

In welchem EU-Land kann ich von einem Durchschnittslohn besonders gut leben? Es kommt ja nicht nur darauf an, wie hoch der Lohn ist, sondern wie viel ich darum bekomme. Nur in drei EU-Ländern ist die Kaufkraft eines durchschnittlichen Jahreslohns (netto) höher als in Österreich: Weiterlesen

Wo es leichter wäre, doch einen Job zu finden

Wo es leichter wäre, doch einen Job zu finden

Es gibt so viele offene Stellen wie seit 1991 nicht. Doch wieviele Arbeitssuchende auf eine Stelle kommen, unterscheidet sich zwischen West- und Ostösterreich dramatisch.

Laut dem AMS gab es in Österreich im Mai 318.022 Arbeitslose und 59.858 offene Jobs – und damit so viele offene Stellen wie zuletzt 1991, also vor mehr als 25 Jahren. Das Problem ist freilich: Viele Jobsuchende verfügen nicht über die passenden Kenntnisse für die offenen Stellen. Oder sie sind nicht dort, wo die Jobs sind. Fachleute sprechen dann von einem regionalen Mismatch. Weiterlesen

Arbeitslosenunterstützung: Mehr und dafür kürzer

Arbeitslosenunterstützung: Mehr und dafür kürzer

Die Langzeitarbeitslosigkeit ist gegenüber Mai 2016 um acht Prozent gestiegen. Österreich sollte die skandinavischen Länder nachahmen: Deren Regeln schützen besser vor der Inaktivitätsfalle.

Es ist eindeutig und erfreulich: Die Arbeitslosigkeit sinkt. Das tut sie, weil die Konjunktur in Schwung geraten ist. Freilich gibt es neben den konjunkturellen auch strukturelle Gründe für die Arbeitslosigkeit: Denn gleichzeitig gibt es ja sehr viele offene Jobs, die aus welchen Gründen auch immer nicht besetzt werden können. Weiterlesen

Was sich das neue Regierungsteam von Deutschland abschauen sollte

Was sich das neue Regierungsteam von Deutschland abschauen sollte

Die hohe Arbeitslosigkeit ist ein zentrales Problem. Die erneuerte Koalition sollte sich am erfolgreichen Nachbarn Deutschland orientieren, um wieder mehr Menschen zu Jobs zu verhelfen.

Vor zehn Jahren wurde Österreich wegen seiner niedrigen Arbeitslosigkeit gefeiert, während in Deutschland gleichzeitig mehr als fünf Millionen Menschen ohne Job waren. Heute ist die Lage umgekehrt: Im zehnmal kleineren Österreich wurden zu Jahresbeginn knapp 500.000 Arbeitslose gezählt, also im Verhältnis etwa so viele wie einst in Deutschland. Dort hat sich die Zahl seither hingegen halbiert. Das wirft die Frage auf: Was könnte Österreichs neues Regierungsteam aus diesem Erfolg der Nachbarn lernen? Weiterlesen

Grafik der Woche: Wer im Haushalt wieviel verdient

Grafik der Woche: Wer im Haushalt wieviel verdient

Am geringsten ist der Einkommensunterschied zwischen Mann und Frau in Dänemark, am höchsten in Deutschland.

Auch wenn die Zahl der Singles steigt, so leben in den meisten Haushalten doch mehrere Personen. Die OECD hat nun untersucht, wie die Einkommensverteilung zwischen heterosexuellen Paaren mit Kindern aussieht, die einen gemeinsamen Haushalt führen: Weiterlesen

Volksbegehren als Schuss ins (Frauen-)Knie

Volksbegehren als Schuss ins (Frauen-)Knie

Die Forderungen der Frauenplattform wie höherer Mindestlohn kommen einem Programm zur Arbeitsplatzvernichtung gleich. Und gegen den Gehaltsunterschied – den Gender-Pay-Gap – gibt es ein wirksameres Mittel.

Was ist gut für Frauen? Welche Maßnahmen bringen die Gleichberechtigung tatsächlich voran? Die Proponentinnen des neuen Frauenvolksbegehrens haben eine Liste von Forderungen vorgelegt, die ihrer Meinung nach diesen Zweck erfüllen. Wer ein wenig darüber nachdenkt, muss aber zu einem ganz anderen Schluss kommen: Diese gleichen nämlich einem Arbeitsplatzvernichtungsprogramm. Und damit ist den Frauen ganz eindeutig nicht geholfen, ist Berufstätigkeit doch die beste Absicherung gegen Armut und Ausgrenzung. Andere Ideen, die wir kurz skizzieren, kämen dem Ziel der gleichen Chancen für Frauen näher. Weiterlesen

Grafik der Woche: Ältere und das Arbeitsleben

Grafik der Woche: Ältere und das Arbeitsleben

In Österreich sind immer mehr Personen über 55 in Beschäftigung. Gleichzeitig liegt Österreich aber unter dem EU-Schnitt.

Auch wenn die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe hoch ist: In Österreich sind immer mehr Personen über 55 in Beschäftigung. Gleichzeitig liegt Österreich prozentuell gesehen immer noch unter dem EU-Schnitt, wie unsere Grafik zeigt: Weiterlesen

Warum die Steuerzahler schlechter dran sind als die Parteien

Warum die Steuerzahler schlechter dran sind als die Parteien

Die Regierung trödelt bei der kalten Progression, daher werden die Lohnsteuerzahler wieder von der Inflation getroffen. Die Parteienförderung hingegen ist längst wertgesichert.

Trotz mehrfacher Schwüre, die sogenannte kalte Progression abzuschaffen, stehen die ÖVP und noch mehr die SPÖ auf der Bremse. Das wird die Lohnsteuerzahler Geld kosten. Weiterlesen

Load More