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Österreich braucht etwa drei Prozent Wachstum, um die Arbeitslosenrate senken zu können. Die Maßnahmen der Regierung reichen dafür nicht aus. Nötig sind u.a. vorzeitige Abschreibung, Änderungen beim Arbeitslosengeld und ein Aus für die kalte Progression.
Was braucht Österreichs Wirtschaft, um wieder richtig in Fahrt zu kommen? Die Regierung hat sich in ihrem Wirtschaftspaket nun u.a. auf Investitionen in den Gemeinden, eine Investitionsprämie für KMU und eine Ausbildungsgarantie bis 25 geeinigt. Reichen diese Maßnahmen aus, um Wachstum zu generieren und so die Arbeitslosigkeit zu senken? Wie unsere Grafik zeigt, bräuchte Österreich derzeit 2,6 Prozent reales Wachstum, um die Arbeitslosenrate konstant zu halten – und an die drei Prozent, um sie senken zu können:

Davon ist die heimische Wirtschaft leider weit entfernt. Und man muss nicht übermäßig zum Pessimismus neigen, um festzustellen: Die nun angekündigten Initiativen werden nicht ausreichen, um genug Dynamik auszulösen.
Was wäre also zu tun? Die Agenda Austria hat einige Punkte ausgemacht, die für Österreichs Wirtschaft ausschlaggebend sind. Sie sind hier nachzulesen und lauten kurz zusammengefasst so:
Einige der von der Regierung gesetzten Schritte sind zu begrüßen. Sie gehen aber nicht weit genug. Soll Österreichs Wirtschaft bald stärker wachsen, um die steigende Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen, muss auch das Paket der Regierung noch größer werden.
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