Die US-amerikanischen Wahlergebnisse haben gezeigt, dass es sich bei den Wählern Donald Trumps vielfach um Menschen im so genannten „Rust Belt“ handelt, also in Industrieregionen, die wegen einer höheren internationalen Konkurrenz an Bedeutung verloren haben.
Wir haben untersucht, ob der Beruf und die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Wirtschaftssektor auch in Europa Einfluss auf die Wahlentscheidungen der Bürger nimmt. Dies scheint nicht der Fall zu sein. Wir konnten keine signifikante Bedeutung des Berufs oder der Branchenzugehörigkeit feststellen. Dieses Ergebnis ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, da für viele Kategorien nur wenige Beobachtungen zu Verfügung stehen. Die Wahrscheinlichkeit einer Stimme für eine rechtspopulistische Partei ist bei weniger qualifizierten Arbeitnehmern höher, aber nirgendwo statistisch signifikant.
Auch im Querschnitt der Wirtschaftssektoren gibt es keine signifikanten Unterschiede, nur im Bereich Transport ist die Wahrscheinlich einer Stimme für Populisten signifikant höher. In den traditionellen Branchen ist sie aber sogar etwas niedriger als Durchschnitt, allerdings statistisch nicht signifikant.
Die türkis-rot-pinke Dreierkoalition wird ein Jahr alt. Doch was ist schon ein Jahr? Zeit ist bekanntlich relativ. Wäre die Regierung ein Baby, würden wir uns nun auf die ersten zaghaften Schritte freuen; wäre sie aber ein Goldhamster, würden wir schon mal ein kleines Loch im Garten vorbereiten.
Die öffentliche Hand besitzt gewaltige Teile der österreichischen Wirtschaft. Zeitgemäß ist das nicht. Privatisierung ist das Gebot der Stunde. Am Ende gewinnen alle.
Neue Regierung, alter Kurs: Wer mit der neuen Bundesregierung auf Reformen hoffte, hat sich getäuscht. Unsere Grafiksammlung 2025 veranschaulicht, wo die Probleme liegen.
Damit die österreichische Wirtschaft wieder wachsen kann, ist Veränderung nötig. Das Stichwort lautet: schöpferische Zerstörung.
(Über) 100 Jahre Interventionsspirale im österreichischen Wohnungsmarkt
Die Mietpreisbremse für den freien Markt wird kommen. Und mit ihr eine ganze Reihe an unbeabsichtigten Nebenwirkungen. In Österreich haben wir über 100 Jahre Erfahrung mit Mietpreiseingriffen. Nur gelernt haben wir nichts daraus.
Warum Österreichs Schüler so wenig über Wirtschaft wissen. Und warum das nicht gut ist.
Was ist ein Markt? Wie bilden sich Preise? Was ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn? Viele Österreicher wissen das nicht; die Welt der Ökonomie ist ihnen ein Rätsel und deshalb oft auch unheimlich. Ein Schulfach Wirtschaft würde diese Defizite schon bei den Jüngsten beheben – und eine Menge Irrtümer aus der Welt schaffen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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