Entsprechend den Konzepten des Unterrichtsministeriums steht in der Neuen Mittelschule die Individualität der Schüler im Vordergrund. Durch die Einführung einer neuen Lehr- und Lernkultur und dementsprechenden neuen Lernformen wird die individuelle Förderung in den Mittelpunkt des Lerngeschehens gestellt.
Dies soll durch die Umsetzung verschiedener didaktischer und organisatorischer Maßnahmen erreicht werden:
Der Lehrplan der Hauptschule wird an der Neuen Mittelschule durch den Lehrplan für Realgymnasien ersetzt.[1] Damit erfolgt auch die Beurteilung der Schüler grundsätzlich nach den Bestimmungen der AHS-Unterstufe, wobei ab der dritten und vierten Klasse in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch (bzw. erste lebende Fremdsprache) eine siebenstufige Notenskala zum Einsatz kommt. In diesen Fächern wird eine Unterscheidung nach ‚grundlegender’ und ‚vertiefter’ Allgemeinbildung vorgenommen. Damit wird unterschieden, ob ein Schüler in diesen Fächern die Basisbildung oder darüber hinausgehende, komplexere Sachverhalte beherrscht. Im Zeugnis wird dies dadurch ersichtlich, dass ausgewiesen wird, ob die Benotung nach ‚grundlegender’ oder ‚vertiefter’ Bildung erfolgt. Die Notenskala bei der grundlegenden Bildung reicht dabei von ‚Nicht Genügend’ bis ‚Befriedigend’; ein ‚Gut’ oder ‚Sehr Gut’ in grundlegender Bildung ist gleichbedeutend mit einem ‚Genügend’ oder ‚Befriedigend’ in vertiefter Bildung. Erreicht ein Schüler in allen drei Hauptfächern eine Beurteilung in vertiefter Bildung, ist damit die Übertrittsberechtigung in eine AHS oder eine berufsbildende höhere Schule (BHS) verbunden. Zusätzlich zu den Ziffernnoten werden in den Zeugnissen der Neuen Mittelschule verbale Beurteilungen über die individuellen Leistungsstärken festgehalten.

Tabelle 3. Quelle: Eigene Darstellung.
Fußnoten
Die türkis-rot-pinke Dreierkoalition wird ein Jahr alt. Doch was ist schon ein Jahr? Zeit ist bekanntlich relativ. Wäre die Regierung ein Baby, würden wir uns nun auf die ersten zaghaften Schritte freuen; wäre sie aber ein Goldhamster, würden wir schon mal ein kleines Loch im Garten vorbereiten.
Die öffentliche Hand besitzt gewaltige Teile der österreichischen Wirtschaft. Zeitgemäß ist das nicht. Privatisierung ist das Gebot der Stunde. Am Ende gewinnen alle.
Neue Regierung, alter Kurs: Wer mit der neuen Bundesregierung auf Reformen hoffte, hat sich getäuscht. Unsere Grafiksammlung 2025 veranschaulicht, wo die Probleme liegen.
Damit die österreichische Wirtschaft wieder wachsen kann, ist Veränderung nötig. Das Stichwort lautet: schöpferische Zerstörung.
(Über) 100 Jahre Interventionsspirale im österreichischen Wohnungsmarkt
Die Mietpreisbremse für den freien Markt wird kommen. Und mit ihr eine ganze Reihe an unbeabsichtigten Nebenwirkungen. In Österreich haben wir über 100 Jahre Erfahrung mit Mietpreiseingriffen. Nur gelernt haben wir nichts daraus.
Warum Österreichs Schüler so wenig über Wirtschaft wissen. Und warum das nicht gut ist.
Was ist ein Markt? Wie bilden sich Preise? Was ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn? Viele Österreicher wissen das nicht; die Welt der Ökonomie ist ihnen ein Rätsel und deshalb oft auch unheimlich. Ein Schulfach Wirtschaft würde diese Defizite schon bei den Jüngsten beheben – und eine Menge Irrtümer aus der Welt schaffen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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