Der Lockdown hat Österreich verändert. Die Gesellschaft, die Wirtschaft – und das Freizeitverhalten. Der „Covid-19 Community Mobility Report“ von Google liefert aufschlussreiche Daten zur Frage, wie die Menschen während der Pandemie ihre Zeit verbringen. Anhand dieses Materials hat die Agenda Austria zum Ende des ersten Halbjahres einen internationalen Vergleich erstellt, der zeigt, wie sich Besuche an bestimmten Orten im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit verändert haben.
In Österreich ist die Freizeit-Mobilität so stark eingebrochen wie im schwer getroffenen Italien – aber die Erholung ging etwas rascher. Der moderate schwedische Sonderweg hat zu einem deutlich geringeren Rückgang der Mobilität geführt – dort hat die Zahl der Besuche in Restaurants, Einkaufszentren, Kinos und Museen zur Jahresmitte das Vorkrisenniveau bereits wieder erreicht. Österreicher, Italiener und Deutsche waren Ende Juni immer noch um knapp 20 Prozent weniger mobil als Anfang März.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Für den Staat zu arbeiten, lohnt sich. Während die Beamten mit über 82.000 Euro brutto im Jahr weiterhin den höchsten Durchschnittslohn beziehen, legten die Vertragsbediensteten seit 2007 am stärksten zu (fast 89 Prozent).
Vergangene Woche wurde publik, dass Österreichs Defizit nicht wie angenommen bei 4,5 Prozent, sondern bei 4,9 Prozent gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP) liegen soll.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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