Österreich hat gewählt, entschieden haben die Nationalratswahl vor allem die Älteren: Über die Hälfte der Wahlberechtigten war 50 Jahre oder älter. Obwohl das Wahlalter vor geraumer Zeit von 18 auf 16 Jahre gesenkt wurde, nimmt der Anteil an jungen Wählern immer weiter ab, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt.
„Auch deshalb war in den Wahlprogrammen kaum Reformbereitschaft bei den Pensionen zu erkennen, und es ist nicht zu erwarten, dass sich das ändert – obwohl die Pensionisten von einer Reform nicht betroffen wären und vor allem die ältere Bevölkerung und die Pensionisten von einem zukunftssicheren Pensionssystem profitieren würden“, sagt Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera. „Dennoch wäre es wichtig, dass sich die Politik nicht ausschließlich auf den Wohlstandserhalt konzentriert, sondern auch in die Zukunft investiert“, so Kucsera. Bleibt zu hoffen, dass das Regierungsprogramm dort einen stärkeren Fokus findet als die Wahlprogramme der Parteien.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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