Während in Österreich leidenschaftlich über Sparmaßnahmen und Budgetdisziplin diskutiert wird, zeigt ein Blick auf die Staatsausgaben einen klaren Trend: Der Staat wächst und wächst und wächst.
Und das nicht nur in Österreich. So sind die durchschnittlichen Staatsausgaben in nahezu allen entwickelten Volkswirtschaften seit der Jahrtausendwende kräftig gestiegen, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt.
Besonders hoch sind die Staatsausgaben in Österreich und der Europäischen Union. Aber auch in Japan, den USA oder China legte der Anteil der Staatsausgaben an der Wirtschaftsleistung deutlich zu. Dennoch redet die Politik unentwegt darüber, dass der Staat kaputtgespart würde und dass es noch mehr Staat brauche, um für mehr Wachstum zu sorgen. „Nun rennt in Österreich schon lange mehr als die Hälfte der wirtschaftlichen Aktivität über die Schreibtische unserer Beamten, aber die Jahre seit der Corona-Krise sind auch für österreichische Verhältnisse viel zu hoch, gleichzeitig wird den Bürgern ein harter Sparkurs vorgespielt“, sagt Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz. Innovation und Produktivität schwächen sich ab, der Wohlstand sinkt. Und die Antwort in Österreich darauf? Es braucht noch mehr Staat!
Nicht nur die Höhe der Staatsausgaben ist bei der Konsolidierung entscheidend, sondern auch wofür das Geld verwendet wird.
Der Staat spart mit allen Maßnahmen 2026 knapp acht Milliarden Euro gegenüber einer Welt, wo sie die Politik der Vorgänger einfach fortgesetzt hätte.
Gern reden sich Regierungen auf widrige Umstände aus. Die Vorgänger, die Weltwirtschaft oder einfach nur ein erratischer US-Präsident – einen Grund dafür, dass der Staat neue Schulden machen muss, findet sich immer.
Hoch und heilig hat noch jede Regierung versprochen beim Staat effizienter zu werden und so auf der Ausgabenseite des Staates zur Konsolidierung beizutragen. Allein Wille und Realität passen nicht immer zusammen.
Dass Budgetkonsolidierung kein Hexenwerk ist, zeigt die folgende Beispielrechnung.
Für den Staat zu arbeiten, lohnt sich. Während die Beamten mit über 82.000 Euro brutto im Jahr weiterhin den höchsten Durchschnittslohn beziehen, legten die Vertragsbediensteten seit 2007 am stärksten zu (fast 89 Prozent).
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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