Viele studieren Geisteswissenschaften und Künste, obwohl die Einstiegsgehälter niedriger sind und der Weg in den ersten Job im Schnitt überdurchschnittlich lange dauert.
Das ist kein Werturteil über einzelne Fachbereiche. „Natürlich sollte man sein Studium nicht nur nach der Höhe des zu erwartenden Gehalts ausrichten. Es ist aber schon entscheidend, sich Gedanken zu machen, ob man später auch einen Job finden wird und ob die Gehaltsaussichten den Vorstellungen entsprechen”, sagt Agenda-Austria-Ökonomin Carmen Treml.
Wenn sich nämlich besonders viele für Studienrichtungen mit vergleichsweise geringen Arbeitsmarktchancen entscheiden, betrifft das nicht nur die Studierenden selbst, sondern auch den Steuerzahler.
Auffällig ist, dass Informatik-Absolventen derzeit besonders schnell ins Berufsleben einsteigen. Das spricht für eine hohe Nachfrage, doch speziell auf der Software-Seite sind KI-bedingte Disruptionen zu erwarten.
Die Studienwahl ist eine persönliche Entscheidung. Die Rahmenbedingungen setzt jedoch die Politik. Und die sollte transparent machen, wo die Chancen gut stehen und wo nicht. “Wer jahrelang nur aus reinem Interesse und zur Beschäftigungstherapie studiert, sollte sich im Sinne der Allgemeinheit irgendwann fragen, ob das fair ist”, so Treml weiter.
die Bundesregierung hat vergangene Woche die Eckpunkte ihres Doppelbudgets 2027/2028 vorgestellt. Ursprünglich sollte ein Drittel der Budgetsanierung laut Regierung einnahmenseitig erfolgen, zwei Drittel ausgabenseitig.
In den 1970ern liefen in Poissy bei Paris eine halbe Million Autos pro Jahr vom Band. 27.000 Menschen arbeiteten dort. Heute sind es noch 1.600 – und bald wird kein einziges Auto mehr gebaut.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Engagieren Sie sich am Arbeitsplatz? Wenn ja, dann gehören Sie zu einer ganz schön kleinen Minderheit.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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