Die Regierung hat sich darauf verständigt, die tägliche Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden zu erhöhen.
Pro Woche dürfen seit September 2018 maximal 60 Stunden gearbeitet werden. Am Achtstundentag und der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit ändert sich hingegen nichts. Die EU-Richtlinie zur Arbeitszeit sieht auch künftig eine Wochenarbeitszeit von maximal 48 Stunden vor, gerechnet auf 17 Wochen.
Mit einer maximal zulässigen Arbeitszeit von zwölf Stunden pro Tag liegt Österreich im EU-Schnitt und schließt zu anderen Ländern wie etwa Griechenland oder Holland auf. Noch mehr gearbeitet werden darf zum Beispiel in Schweden oder Dänemark. In diesen beiden Ländern gibt es allerdings keine explizite Regelung, weshalb die EU-weite Vorschrift greift, die eine Arbeitsruhe von mindestens elf Stunden pro Tag vorsieht. Auch wenn es in diesen Ländern keine Maximalarbeitszeit gibt, so ist der Aufbau von Überstunden genau geregelt.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Für den Staat zu arbeiten, lohnt sich. Während die Beamten mit über 82.000 Euro brutto im Jahr weiterhin den höchsten Durchschnittslohn beziehen, legten die Vertragsbediensteten seit 2007 am stärksten zu (fast 89 Prozent).
Vergangene Woche wurde publik, dass Österreichs Defizit nicht wie angenommen bei 4,5 Prozent, sondern bei 4,9 Prozent gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP) liegen soll.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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