Eine Frage muss sich die Bundesregierung stellen: Wer soll in Zukunft bauen, wenn der Anreiz für den privaten Wohnbau durch die Mietpreisbremse genommen wird?
Die öffentliche Hand wohl kaum. Sie sitzt auf einem Schuldenberg, denn schon heute reichen die Einnahmen nicht mehr für Sanierungen, Betrieb und Instandhaltung.
Nun droht auch der restliche Markt unter die Räder zu kommen. „Wohnungen wachsen nicht aus Prinzip. Sie entstehen dort, wo man sie bauen darf – und wo sich Bauen lohnt“, sagt Ökonom Jan Kluge. „Ein transparentes Vergleichsmietensystem würde die Interventionsspirale endlich durchbrechen – und den Wohnbau wieder in Schwung bringen.”
Wie man den Wohnungsmarkt wieder sanieren könnte, lesen Sie in unserer Publikation „Wie Österreich seinen Wohnungsmarkt seit 1917 ruiniert”
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Wird diesmal tatsächlich ausgabenseitig konsolidiert? Nein. Die Ausgaben steigen weiter fröhlich an.
Das Doppelbudget 2027/28 sollte Österreich eigentlich wieder auf einen stabilen Budgetpfad bringen. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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