Noch vor der Pandemie haben sich die Zahlen der Arbeitnehmer und der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden synchron entwickelt: Mehr Arbeitnehmer, mehr Arbeitsstunden, weniger Arbeitnehmer, weniger geleistete Arbeitsstunden. Seit der Pandemie gilt das nicht mehr in diesem Ausmaß: Während aktuell zwar eine Rekordzahl an Personen einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, liegen die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden noch immer unterhalb des Niveaus von 2019.
Das ist das Produkt des Teilzeit-Booms. Dass dieser immer breitere Segmente der Erwerbsbevölkerung erfasst, sollte aber nicht überraschen. Wer rechnen kann, erkennt, dass sich Mehrarbeit vielfach nicht auszahlt. „Vollzeitarbeit rentiert sich in Österreich häufig nicht. Dass dadurch genau in dem Moment, in dem die größte Alterskohorte in den Ruhestand tritt, die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sinkt, prophezeit dem Sozialsystem schwierige Zeiten. Statt immer weiter leistungslose Einkommen in die Höhe zu schrauben, braucht es eine Entlastung der Vollzeiteinkommen. Das mag im Wahlkampf unpopulär sein. Ohne Reformen werden wir unseren Wohlstand und Sozialstaat aber nicht halten können“, sagt Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera.
Anzahl der Arztbesuche pro Kopf, Vergleich europäischer Länder, im Jahr 2023
Ist Österreich das kränkste Land Europas? Könnte man meinen, wenn man sich ansieht, wie oft hierzulande der Arzt aufgesucht wird - nämlich öfter als überall sonst in Europa.
Anteil des Staatskonsums an der Wirtschaftsleistung, in Prozent von 1995 bis 2027, in Östereich
Österreich stemmt sich gegen die Flaute. Seit Jahren versucht der Staat, die weggebrochenen privaten Investitionen durch öffentliche zu ersetzen (allerdings ohne Erfolg).
Die österreichischen Tariflöhne sind jenen der Eurozone in den vergangenen Jahren rasant davongezogen.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Wird diesmal tatsächlich ausgabenseitig konsolidiert? Nein. Die Ausgaben steigen weiter fröhlich an.
Das Doppelbudget 2027/28 sollte Österreich eigentlich wieder auf einen stabilen Budgetpfad bringen. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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