Noch vor der Pandemie haben sich die Zahlen der Arbeitnehmer und der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden synchron entwickelt: Mehr Arbeitnehmer, mehr Arbeitsstunden, weniger Arbeitnehmer, weniger geleistete Arbeitsstunden. Seit der Pandemie gilt das nicht mehr in diesem Ausmaß: Während aktuell zwar eine Rekordzahl an Personen einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, liegen die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden noch immer unterhalb des Niveaus von 2019.
Das ist das Produkt des Teilzeit-Booms. Dass dieser immer breitere Segmente der Erwerbsbevölkerung erfasst, sollte aber nicht überraschen. Wer rechnen kann, erkennt, dass sich Mehrarbeit vielfach nicht auszahlt. „Vollzeitarbeit rentiert sich in Österreich häufig nicht. Dass dadurch genau in dem Moment, in dem die größte Alterskohorte in den Ruhestand tritt, die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sinkt, prophezeit dem Sozialsystem schwierige Zeiten. Statt immer weiter leistungslose Einkommen in die Höhe zu schrauben, braucht es eine Entlastung der Vollzeiteinkommen. Das mag im Wahlkampf unpopulär sein. Ohne Reformen werden wir unseren Wohlstand und Sozialstaat aber nicht halten können“, sagt Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera.
In den 1970ern liefen in Poissy bei Paris eine halbe Million Autos pro Jahr vom Band. 27.000 Menschen arbeiteten dort. Heute sind es noch 1.600 – und bald wird kein einziges Auto mehr gebaut.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Engagieren Sie sich am Arbeitsplatz? Wenn ja, dann gehören Sie zu einer ganz schön kleinen Minderheit.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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