Weniger als 22 Prozent der österreichischen Bruttowertschöpfung werden in der Industrie erzeugt. Selbst in der Industrienation Deutschland ist es inzwischen weniger als ein Viertel; in Frankreich ist die Deindustrialisierung noch weiter fortgeschritten, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt.
Doch ist das wirklich schon die große Deindustrialisierung? Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Der Großteil der wirtschaftlichen Aktivität findet nicht mehr in Fabriken, sondern in Büros statt. Und dennoch: „Die Industrie bleibt Dreh- und Angelpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung. Sie gibt die Wachstumsimpulse vor; sowohl nach oben als auch nach unten“, so Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. Standortpolitik sollte daher immer auch die Sicherung der industriellen Basis im Auge haben.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Die Regierung wird diese Woche ihre Industriestrategie präsentieren. Nach allem, was im Vorfeld zu hören war, dürfte sie recht blumig ausfallen.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Für den Staat zu arbeiten, lohnt sich. Während die Beamten mit über 82.000 Euro brutto im Jahr weiterhin den höchsten Durchschnittslohn beziehen, legten die Vertragsbediensteten seit 2007 am stärksten zu (fast 89 Prozent).
Eine Frage muss sich die Bundesregierung stellen: Wer soll in Zukunft bauen, wenn der Anreiz für den privaten Wohnbau durch die #Mietpreisbremse genommen wird?
Die Regierung scheint aber schon einen Weg gefunden zu haben, wie sie das Budgetdesaster entschärfen will: mit der Wiedereinführung der Kalten Progression.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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