In Europa hat sich in den letzten Wochen Entspannung breitgemacht. Nachdem die Gasspeicher bis zum Rand gefüllt sind und der Winter noch auf sich warten lässt, sind die Preise für Strom und Gas zuletzt gesunken. Doch allzu große Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität sollte man sich nicht machen, wie eine aktuelle Auswertung der Agenda Austria zeigt. Derzufolge haben die Preise für Future-Kontrakte auf Strom und Gas für das kommende Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht.
„Wenn die Temperaturen erst richtig zu sinken anfangen, dann werden auch die Gasfüllstände extrem schnell fallen“, sagt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. „Gut, dass wir diesen Winter über die Runden kommen werden. Aber im März werden die Speicher leer sein und was dann passieren soll, scheint die Märkte weiterhin zu beunruhigen.“ Übrigens: Die jüngste Aussendung des Klimaschutzministeriums, wonach Österreich seine Abhängigkeit von russischem Gas auf 21 Prozent reduziert habe, war nur eine Momentaufnahme im September. „Wie man leere Speicher ohne russisches Gas voll bekommt, diese Frage ist damit noch nicht beantwortet“, resümiert Kluge.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Für den Staat zu arbeiten, lohnt sich. Während die Beamten mit über 82.000 Euro brutto im Jahr weiterhin den höchsten Durchschnittslohn beziehen, legten die Vertragsbediensteten seit 2007 am stärksten zu (fast 89 Prozent).
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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