Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer in Österreich kostet derzeit 44,50 Euro pro Stunde. Durch das sture Festhalten an der Benya-Formel liegen wir damit inzwischen im europäischen Spitzenfeld.
Wenn der Durchschnittsösterreicher aber einen Blick auf seinen Lohnzettel wirft, dann findet er dort einen viel geringeren Nettobetrag vor. Die Arbeitskosten umfassen nämlich Dienstgeberbeiträge zur Sozialversicherung, Beiträge zum Familienlastenausgleichsfonds, Kommunalsteuer und so weiter. Da sich die Arbeitsproduktivität nur noch schleppend entwickelt, wird es für Arbeitsnehmer immer schwieriger werden, pro Stunde 44,50 Euro und mehr wert zu sein.
Mehr dazu und warum zu hohe Arbeitskosten Gift für unseren Standort sind, können Sie in unserer Publikation nachlesen.
Wird diesmal tatsächlich ausgabenseitig konsolidiert? Nein. Die Ausgaben steigen weiter fröhlich an.
Das Doppelbudget 2027/28 sollte Österreich eigentlich wieder auf einen stabilen Budgetpfad bringen. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Durch die gesellschaftliche Debatte wird oft der Eindruck vermittelt, dass die Wohnkosten für immer mehr Menschen untragbar werden. Die Daten zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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