Um die reale Bedeutung der staatlichen Zuschüsse für das Pensionssystem zu verdeutlichen, hat die Agenda Austria eine Berechnung angestellt und so den „Tag der Pensionslücke“ bestimmt:
Bis zum 14. November 2025 fließen sämtliche Lohnsteuereinnahmen ins Pensionssystem, um die Differenz zwischen Ein- und Auszahlungen auszugleichen. Im Jahr 2025 liegt die Höhe der Pensionslücke bei 32,9 Milliarden Euro.
Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera: „Der Tag der Pensionslücke rückt jedes Jahr näher ans Jahresende. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Stichtag deutlich nach hinten verschoben. Der Grund liegt im demografischen Wandel: Die Babyboomer gehen in Pension, während viele Erwerbstätige zunehmend in Teilzeit arbeiten. Trotz kleiner Anpassungen hat die Regierung den Trend bislang kaum bremsen können, ohne tiefgreifende Strukturreformen wird sich die Entwicklung weiter verschärfen.“ Kucsera empfiehlt daher, das gesetzliche Pensionsantrittsalter rasch auf 67 Jahre zu erhöhen und anschließend an die Lebenserwartung zu koppeln, die pro Jahr um etwa drei Monate zunimmt. Eine jährliche Erhöhung um zwei Monate könne laut Kucsera einer zukünftigen Regierung helfen, die Staatsfinanzen zu stabilisieren.
Steuer auf Kursgewinne im OECD-Vergleich
Wer heute 10.000 Euro in Aktien anlegt und sie 30 Jahre liegen lässt, zahlt in Österreich bei einer jährlichen Rendite von sechs Prozent am Ende rund 13.000 Euro Steuer auf den Kursgewinn. In neun OECD-Ländern wären es null Euro.
Beiträge zur Gesamtinflation, in Prozentpunkten, bis September 2026
Wenn es um die Inflation geht, schauen alle auf die Spritpreise. Diesel und Heizöl haben die Inflation im September auf 3,6 Prozent getrieben.
Niemand sollte sich wundern, dass es in Österreich steigenden Wohnungsmangel gibt.
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Anteil außerordentlicher Schüler in der ersten Schulstufe nach Staatsbürgerschaft, 2019/20 bis 2024/25
Fast jedes vierte Kind beginnt die Volksschule als außerordentlicher Schüler, weil es dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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