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Weitere Informationen 'Das Wirtschaftswissen unserer Schülerinnen und Schüler ist erschreckend schlecht. Umfragen zeigen, dass viele glauben, dass Österreich eine Planwirtschaft sei. Dass der Staat Preise festlegt und vorgibt, was zu importieren und zu exportieren sei.
Die Ökonomin Bettina Fuhrmann hat die gängigsten Schulbücher analysiert und einen möglichen Grund gefunden: Im Unterricht sind Markt und Wirtschaft kaum Thema. Den Schülern der Unterstufe werden noch nicht mal die grundlegenden Dinge zur Marktwirtschaft näher gebracht.
Aber was ist eigentlich Finanzbildung? Was gehört in die Schulbücher und was sollte raus? Wie bereiten wir unsere Kinder auf ein Leben in der realen Welt vor? Welche Fallen lauern in Gelddingen? Diese und andere Fragen bespricht Nikolaus Jilch mit der Leiterin des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien, Bettina Fuhrmann, in Folge 12 des Podcasts „Eine Frage noch…“.
Hören Sie „Eine Frage noch …“ bei Apple Podcasts, Spotify und YouTube.
Zur Person: Bettina Fuhrmann ist Professorin für Wirtschaftspädagogik an der WU in Wien und leitet das Institut für Wirtschaftspädagogik. Sie hat selbst als Lehrerin an einer Handelsakademie unterrichtet, bevor sie die akademische Laufbahn eingeschlagen hat. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftsbildung mit dem Fokus Finanzbildung, Wirtschaftsdidaktik, Unterrichtsqualität und -evaluation sowie Kompetenzentwicklung.
„Am stärksten wirkt es, wenn sie sich im Internet mit ihrer Religion beschäftigen. Das ist der größte Radikalisierungstreiber“ – Integrationsexperte Kenan Güngör über Religion im Netz und die Radikalisierung junger Muslime in Wien
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Anteil außerordentlicher Schüler in der ersten Schulstufe nach Staatsbürgerschaft, 2019/20 bis 2024/25
Fast jedes vierte Kind beginnt die Volksschule als außerordentlicher Schüler, weil es dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann.
„Wir hielten diese Abgabe und halten sie für einen Murks" – Yannick Shetty über die Paketsteuer, die die NEOS jetzt wieder abschaffen wollen
Anteil der 15- bis 29-Jährigen, die weder erwerbstätig noch in Aus- oder Weiterbildung sind, in Prozent
Lange stand Österreich hier deutlich besser da als der Rest der EU.
Ausgaben für Bildungseinrichtungen nach Bildungsstufe, in Prozent des BIP, im Jahr 2023
Während wir bei den Hochschulen fast an der europäischen Spitze liegen, geben wir für frühkindliche Bildung weniger aus, als die meisten EU-Länder. Dabei entscheidet sich genau in den ersten Jahren, ob Kinder später mithalten können. Wir sparen dort, wo jeder Euro am meisten bewirken würde und sind dort großzügig, wo mithilfe von Studieng
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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