Während wir bei den Hochschulen fast an der europäischen Spitze liegen, geben wir für frühkindliche Bildung weniger aus, als die meisten EU-Länder.
Dabei entscheidet sich genau in den ersten Jahren, ob Kinder später mithalten können. Wir sparen dort, wo jeder Euro am meisten bewirken würde und sind dort großzügig, wo mithilfe von Studiengebühren viel Einsparpotenzial wäre.
Quellen: Agenda Austria, OECD (Education at a Glance).
Die Grafik zeigt die Ausgaben für Bildungseinrichtungen im Jahr 2023 in Prozent des BIP. Sie sind nach Bildungsstufen gegliedert: frühkindliche Bildung, Primarstufe, Sekundarstufe, Post-Sekundar-Nicht-Tertiärstufe und Tertiärstufe. Bei der Tertiärstufe sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nicht enthalten. Berücksichtigt sind jene EU-Länder, für die Daten zur frühkindlichen Bildung vorliegen. Zum Vergleich ist der EU-25-Schnitt angegeben. Die Länder sind absteigend nach ihren Ausgaben für frühkindliche Bildung gereiht.
Die Grafik zeigt die Ausgaben für Bildungseinrichtungen in 23 EU-Ländern und im EU-25-Schnitt im Jahr 2023, in Prozent des BIP. Die Balken sind nach Bildungsstufen unterteilt, von der frühkindlichen Bildung bis zur Tertiärstufe ohne Forschung und Entwicklung. Gereiht sind die Länder nach ihren Ausgaben für frühkindliche Bildung. Hier liegt Schweden mit rund 1,7 Prozent vorne, Griechenland mit rund 0,4 Prozent am Ende. Österreich kommt auf rund 0,85 Prozent und liegt knapp unter dem EU-25-Schnitt. Insgesamt gibt Österreich 4,87 Prozent des BIP aus, der EU-25-Schnitt liegt bei 4,84 Prozent. Am meisten gibt Schweden aus (6,24 Prozent), am wenigsten Rumänien (3,19 Prozent).
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Anteil außerordentlicher Schüler in der ersten Schulstufe nach Staatsbürgerschaft, 2019/20 bis 2024/25
Fast jedes vierte Kind beginnt die Volksschule als außerordentlicher Schüler, weil es dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann.
Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP
Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.
Energiekrisenmaßnahmen, kumuliert bis inklusive 2025, in Milliarden Euro
Fast 17 Milliarden Euro hat der österreichische Staat seit 2022 ausgegeben, um die Folgen der Energiekrise abzufedern. Allein im Jahr 2022 waren es 8,3 Milliarden.
Anteil der 15- bis 29-Jährigen, die weder erwerbstätig noch in Aus- oder Weiterbildung sind, in Prozent
Lange stand Österreich hier deutlich besser da als der Rest der EU.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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