Wofür gibt die Republik auf Rechnung der Steuerzahler derzeit das meiste Geld aus? Wie viel wenden wir für Bildung, Gesundheit und Soziales auf? Unsere interaktive Grafik verschafft Ihnen einen Überblick.
Bis zum Wahltag, dem 15. Oktober, wird es noch viele Diskussionen geben, wohin das Land ab dem 16. Oktober steuern soll. Hier finden Sie Informationen über den aktuellen Zustand des österreichischen Staatshaushalts. (Eine Übersicht der Staatseinnahmen aus Abgaben finden Sie hier.)
Unsere interaktive Grafik zeigt die konsolidierten Staatsausgaben (Summe der Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungsträgern) nach Aufgabenbereichen unterteilt. 2016 gab der Staat rund 179,1 Milliarden Euro aus, das sind 50,7 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung (alle Werte sind in Prozent des BIP angegeben):
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Quelle: Statistik Austria, 2016, COFOG-Klassifikation
Die größte einzelne Ausgabenkategorie bildet die „Soziale Sicherung“. Hierfür gibt die Republik 21,6 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) bzw. 76 Milliarden Euro aus, das sind über 40 Prozent aller ihrer Ausgaben.
Von den Sozialausgaben wiederum werden zwei Drittel, 51 Milliarden Euro, für Pensionen (Alters-, Witwen- und Waisenpensionen) und Hilfeleistungen für Ältere aufgewendet. Diese Summe entspricht 14,4 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Erst weit dahinter folgen die Zahlungen für Familien bzw. Kinder mit 8,1 Milliarden Euro und weitere Ausgaben z.B. aufgrund von Erwerbsunfähigkeit.
Für das Gesundheitssystem gibt die Republik 8,0 Prozent des BIP, also 28 Milliarden Euro aus. Der Großteil davon fließt in die stationäre (€ 16 Mrd.) und die ambulante Behandlung (€ 5 Mrd.).
Für die öffentliche Verwaltung (Exekutive und Legislative, Grundlagenforschung etc.) wendet der Staat insgesamt 23 Milliarden Euro, also 6,6 Prozent des BIP, auf. Darin enthalten sind die Staatsschuldentransaktionen (8 Milliarden Euro), also der öffentliche Schuldendienst und Ausgaben bei der Begebung und dem Umlauf von Wertpapieren.
Der Bildungsbereich kostet den Staat insgesamt 17,5 Milliarden Euro, das sind etwa 5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Von den Bildungsausgaben wiederum werden fast die Hälfte, etwa 8 Milliarden Euro, für den Sekundarbereich (Neue Mittelschulen, AHS, BHS etc.) aufgewendet. Für Kindergärten und Volksschulen gibt die Republik 5,1 Milliarden Euro aus, auf den Tertiärbereich (Universitäten, Fachhochschulen etc.) entfallen 2,7 Milliarden Euro.
Die Ausgabenkategorie „Wirtschaft und Verkehr“ macht 5,7 Prozent des BIP, also etwa 20 Milliarden Euro aus. Davon entfällt etwa die Hälfte auf Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Schienen, Schifffahrt etc.).
Kleinere Budgetposten wie „Freizeit, Sport und Kultur“ (4,3 Milliarden Euro), „Umweltschutz“ (1,4 Milliarden Euro) und „Verteidigung“ (2,2 Milliarden Euro) sind in unserer Grafik unter der Kategorie „Sonstige Ausgaben“ zusammengefasst. Eine detaillierte Aufschlüsselung aller Ausgabenkategorien (nach COFOG-Klassifikation) finden Sie hier.
Die österreichische Staatsquote ist traditionell sogar noch höher als die argentinische.
Argentinien spart, Österreich tut nur so.
Gespart werden muss überall. Die Regierung macht auch im Kurwesen keine Ausnahme. Diese Entscheidung ist nachvollziehbar.
Österreich hat die dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone und macht daraus das fünfthöchste Defizit. Die Antwort der Regierung? Noch mehr Steuern.
die Bundesregierung hat vergangene Woche die Eckpunkte ihres Doppelbudgets 2027/2028 vorgestellt. Ursprünglich sollte ein Drittel der Budgetsanierung laut Regierung einnahmenseitig erfolgen, zwei Drittel ausgabenseitig.
„Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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