Digitalpotenzial #1: Theorie & Praxis

Chancen und Risiken des digitalen Zeitalters

Glossar

  • 3-D-Druckverfahren: Eine Produktionsform, bei der Gegenstände dadurch entstehen, dass immer neue Einzelschichten übereinandergelegt werden.
  • Additive Manufacturing: Überbegriff für die Herstellung von Gegenständen durch das stückweise Hinzufügen von Einzelschichten
  • Algorithmus: Algorithmen sind klare Handlungsanweisungen zur Lösung eines Problems. Auch unser menschliches Gehirn arbeitet mit Algorithmen. Wie uns ein Navigationssystem sagt, was an der nächsten Kreuzung zu tun ist, leitet auch der Algorithmus in vielen kleinen Einzelschritten zum Ziel. Auch in Computerprogrammen folgen Algorithmen einem festgelegten Muster bei der Lösung einer Aufgabe. Die Kombination vieler verschiedener Einzelalgorithmen hingegen erlaubt es Computerprogrammen, auch komplexe Probleme in kurzer Zeit zu lösen.
  • Audio Processing: Beschäftigt sich mit der Erkennung von Informationen in Audioinhalten. Dabei werden natürliche Bestandteile der Sprache wie Frequenzen in Zahlenfolgen umgewandelt. Diese Zahlenfolgen können identifiziert und einzelnen Wortbestandteilen zugeordnet werden.
  • Automatic Summarization: Die automatische Vereinfachung und Zusammenfassung von großen Textmengen durch Algorithmen
  • Big Data: Bezieht sich auf Datenmengen, die sich durch drei Charakteristika („the three V´s“) auszeichnen. Es handelt sich um Daten großer Menge (Volume), die mit hoher Geschwindigkeit (Velocity) generiert werden und aus unterschiedlichen Formaten (Variety) bestehen.
  • Bioprinting: Die Herstellung von organischem Gewebe durch das stückweise Hinzufügen von Zellmaterial.
  • Chatbot: Chatbots sind textbasierte technische Gesprächspartner. Sie bestehen jeweils aus den Bereichen Texteingabe (Erkennung der Fragestellung) und Textausgabe (Beantwortung der Fragestellung), über die sich in natürlicher Sprache mit dem dahinterstehenden System kommunizieren lässt. Die meisten Chatbots greifen auf eine vorgefertigte Datenbank mit Antworten und Erkennungsmustern zurück. Das Programm zerlegt die eingegebene Frage zuerst in Einzelteile und verarbeitet diese nach vorgegebenen Regeln. Im zweiten Schritt erfolgt dann die eigentliche Erkennung der Frage. Die daraus entstandene Antwort wird dann ausgegeben.
  • Computer Vision: Erlaubt es Maschinen, zu sehen und die Inhalte von Bildern und Videos zu erkennen. Bildinformationen werden hierbei in Zahlenmuster umgewandelt, die wiederum von Algorithmen interpretiert werden können. Computer Vision kommt in verschiedenen Bereichen bereits jetzt serienmäßig zum Einsatz. In der Festkörperphysik beispielsweise ist Computer Vision dem menschlichen Auge schon lange überlegen. Vielversprechende Resultate erzielt Computer Vision auch in der Medizin. In Zusammenspiel mit Big-Data-Algorithmen kann man durch Mustererkennung Krebszellen im Frühstadium erkennen, die auch dem geschulten menschlichen Auge verborgen bleiben.
  • Deep Learning: Eine bedeutende Weiterentwicklung der Verknüpfung verschiedener Algorithmen ist der Versuch, das menschliche Gehirn in seiner Funktionsweise zu imitieren. Netzwerke von Algorithmen sind den Verknüpfungen von Neuronen im menschlichen Gehirn nachempfunden. Diese Technologie findet beispielsweise bei der Bilderkennung Anwendung.
  • Digitale Revolution: Bezeichnung für die Verbreitung digitaler Technologien in Anlehnung an den Begriff der Industriellen Revolution.
  • Digitalisierung: Prozess, bei dem Texte, Bilder oder Töne in Ziffern (engl.: digits) umgewandelt werden. Im weiteren Sinne steht Digitalisierung für die Verbreitung moderner Technologien. Im weiteren Sinne steht Digitalisierung für die Verbreitung moderner Technologien.
  • Disruptiv: Vom englischen „disruptive“ für störend. Disruptive Technologien „(zer)stören“ unser vorherrschendes Weltbild.
  • Künstliche Intelligenz: Künstliche Intelligenz („artificial intelligence“, oft auch mit AI abgekürzt) ist ein Oberbegriff für lernfähige Algorithmen. Es ist der Versuch, menschenähnliche Intelligenz künstlich nachzubilden. Immer häufiger schaffen es intelligente Algorithmen sogar, die Genauigkeit und Schnelligkeit des menschlichen Gehirns bei der Lösung einer Problemstellung zu übertreffen.
  • Machine Learning: Die Fähigkeit von Algorithmen, sich anhand ihrer bisherigen Leistungen zu verbessern, also zu lernen.
    Maschinensteuer: Einführung eines zusätzlichen Beitrags zur Sozialversicherung, die sich derzeit ausschließlich durch Lohn- und Gehaltsabgaben auf menschliche Arbeit finanziert. In diese Lohnkomponente sollen auch Wertschöpfungskomponenten eines Unternehmens einbezogen werden, etwa Gewinne, Zinsen, Mieten und Pachten sowie Abschreibungen. Daher ist auch der Begriff „Wertschöpfungsabgabe“ gebräuchlich. Eine solche würde die sogenannte Berechnungsgrundlage deutlich erhöhen und die Belastung des Faktors Arbeit dem Versprechen nach verringern.
  • Massive Open Online Course (MOOC): Dabei handelt es sich, wie der Name sagt, um einen Massen-Onlinekurs, der als Alternative zur klassischen Lehrveranstaltung in der Universität anzusehen ist. Mittels Lesematerial, Videos und Foren werden hier Informationen einem breiten Publikum zu sehr geringen Kosten bereitgestellt.
  • Mobile Robotik: Roboter mit der Fähigkeit, sich zu bewegen, ohne an einen physischen Ort gebunden zu sein.
  • Natural Language Processing: Die Erkennung, Verarbeitung und Verwendung menschlicher Sprache durch Algorithmen.
  • Open Data: Eine Bewegung, die sich für die Offenlegung aller Daten in maschinen-lesbarer Form einsetzt.
  • Predictive Marker: Inhalte aus Texten oder Bildern, die der Algorithmus nutzen kann, um sein Verhalten zu verbessern.
  • Prozessor: Ein kleiner elektronischer Schaltkreis, der Operationen zur Datenverarbeitung vollzieht.
  • Sensor: Ein technisches Bauteil, das bestimmte physikalische (z.B. Geräusche) oder chemische (z.B. pH-Wert) Eigenschaften der Umgebung erfassen kann.
  • Sentiment Analysis: Das Erkennen von subjektiven Inhalten, wie Gefühlen, aus Texten durch Algorithmen.
  • Smartphone: Ein Mobiltelefon, das über erheblich umfangreichere Funktionen (Internet oder Videoaufnahmen) verfügt als Telefonie und das Verfassen von Kurznachrichten.
  • Turing-Test: Benannt nach dem „Erfinder“ des modernen Computers, Alan Turing. Der Turing-Test ist dann bestanden, wenn der menschliche Benutzer der Überzeugung ist, sich mit einem anderen Menschen und nicht mit einer Maschine zu unterhalten.

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© 2022 Agenda Austria
Digitalpotenzial #1: Theorie & Praxis / 01.01.2019
https://www.agenda-austria.at/publikationen/digitalpotenzial-theorie-und-praxis/glossar/

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