Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinführung der kalten Progression ist also geöffnet. Unsere Berechnung zeigt, wie viel Nettoeinkommen Arbeitnehmer 2026 verlieren würden, wäre die kalte Progression im Jahr 2022 nicht abgeschafft worden.
Die Auswirkungen wären bereits bei niedrigen Einkommen deutlich spürbar gewesen: Bei einem Bruttomonatslohn von 2.000 Euro hätten Betroffene heuer rund 830 Euro netto weniger im Jahr zur Verfügung. Mit steigendem Einkommen wächst der Verlust erheblich. Vollzeitbeschäftigte mit einem Bruttomonatslohn von 4.000 Euro würden heuer rund 1.550 Euro pro Jahr einbüßen. „Obwohl die Lohnsteuer immer neue Rekordeinnahmen bringt, wird erneut über eine Rückkehr der kalten Progression diskutiert. Während Politiker den Slogan ‚Leistung muss sich lohnen‘ bemühen, ziehen sie den Bürgern das Geld aus der Tasche. Wir brauchen nicht höhere Steuern, wir brauchen weniger Staat“, sagt Dénes Kucsera.
Die Verrenkungen, die die Regierung unternehmen muss, um uns um ein paar Cent zu entlasten, werden immer abenteuerlicher.
Hätten wir doch nur die Energiewende stärker vorangetrieben! So oder so ähnlich schallt es im Zuge der abermaligen Energiekrise aus aller Munde.
Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden.
In der politischen Debatte wird gerne behauptet, dass vor allem die Unternehmen von der wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre überdurchschnittlich stark profitiert hätten. Das gilt vor allem für die Phase hoher Inflation, wer erinnert sich nicht an den Begriff der „Gierflation“, die von linken Lobbygruppen in die Welt gesetzt wu
Was für Autofahrer ein Schock ist, ist für den Staat ein gutes Geschäft. Fließt ein Liter Super für 1,70 Euro in den Tank, gehen etwa 48,2 Cent Mineralölsteuer, rund 12,5 Cent CO₂-Abgabe und rund 28 Cent Mehrwertsteuer an den Staat.
In weiten Teilen der Sozialdemokratie wächst die Überzeugung, die Höchstbeitragsgrundlage bei den Krankenkassen zu streichen. Die Idee hinter dem sperrigen Begriff: Wer mehr verdient, muss keine zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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