Die Arbeiterkammer forderte jüngst eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich auf 36 Wochenstunden. Arbeitnehmer mit 40 Wochenstunden müssten um 11,1 Prozent produktiver werden, Arbeitnehmer mit 38,5 Wochenstunden müssten ihre Produktivität um rund 7 Prozent steigern. „Solche Produktivitätssteigerungen sind einfach unrealistisch“, sagt Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera.
In einer Agenda Austria-Berechnung wird die wöchentliche Arbeitszeit von 40 auf 36 Stunden gekürzt, der Lohn bleibt gleich. Die jährlichen Personalkosten für neun Mitarbeiter (Bruttomonatslohn pro Person 3.861 Euro) belaufen sich für ein Unternehmen im Jahr 2024 auf 630.000 Euro. „Um die weggefallenen Stunden zu kompensieren, müssten die Menschen produktiver werden. Andernfalls braucht es eine zusätzliche Person, wodurch die Lohnkosten für das Unternehmen innerhalb von drei Jahren statt 9 Prozent um mehr als 21 Prozent steigen“, sagt Ökonom Dénes Kucsera. „In vielen Bereichen wie der Pflege müssen Menschen da sein, da gibt es keine Alternative. Wenn Innovation eine Reduktion zulässt, können Unternehmen weniger Stunden anzubieten. Aber sie müssen das selbst entscheiden“.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
die Bundesregierung hat vergangene Woche die Eckpunkte ihres Doppelbudgets 2027/2028 vorgestellt. Ursprünglich sollte ein Drittel der Budgetsanierung laut Regierung einnahmenseitig erfolgen, zwei Drittel ausgabenseitig.
Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.
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Nicht nur die Höhe der Staatsausgaben ist bei der Konsolidierung entscheidend, sondern auch wofür das Geld verwendet wird.
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