Eine alleinige Betrachtung des Nettovermögens wird der komplexen Frage der Vermögensverteilung nicht gerecht.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und braucht Rituale. Zu Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht die Nichtregierungs- organisation Oxfam ihre jährliche Studie über Wohlstand und Armut in der Welt. Der Tenor ist stets derselbe: Die Ungleichheit steigt immer weiter, die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher.
Es ist hochproblematisch, dass Oxfam mit wenig aussagekräftigen Statistiken für beispielsweise folgende Schlagzeile sorgt: „26 Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.“ Tatsächlich zählt ein Durchschnittsverdiener in Österreich, der sein 13. und 14. Gehalt spart, bereits zur reicheren Hälfte der Weltbevölkerung.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Die Verrenkungen, die die Regierung unternehmen muss, um uns um ein paar Cent zu entlasten, werden immer abenteuerlicher.
Hätten wir doch nur die Energiewende stärker vorangetrieben! So oder so ähnlich schallt es im Zuge der abermaligen Energiekrise aus aller Munde.
Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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