Österreich zählt in der EU zur Spitzengruppe jener Länder, in denen sich die Menschen stark auf staatliche Pensionen verlassen – nur Finnland ist noch abhängiger von der öffentlichen Hand. Private Vorsorge und Kapitalerträge spielen hierzulande dagegen eine kleine Rolle.
Die Schwäche des Umlagesystems liegt auf der Hand: Es wird nichts angespart, sondern laufend verteilt. Die Pensionen werden aus den Einzahlungen der aktuell arbeitenden Generation finanziert. Wenn immer mehr Menschen in Pension gehen und weniger im Erwerbsleben stehen, gerät dieses Modell zwangsläufig unter Druck.
Trotzdem bleibt die Skepsis gegenüber dem Kapitalmarkt groß. Aktien gelten als riskant, das Sparbuch als sicher – auch wenn es real seit Jahren Verluste schreibt.
Dabei war private Vorsorge nie einfacher. Schon kleine regelmäßige Beträge lassen sich heute günstig und breit gestreut investieren. Der Zinseszins erledigt den Rest: Er sorgt dafür, dass Erträge selbst wieder Erträge bringen – und Zeit zum wichtigsten Faktor wird.
„Wer die Abhängigkeit vom Staat im Alter reduzieren will, muss genau hier ansetzen. Betriebliche und private Vorsorge muss steuerlich entlastet werden – nicht als Sonderlösung, sondern als selbstverständlicher Teil der Altersvorsorge in Österreich”, sagt Ökonomin Carmen Treml.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Die Regierung will das Jahr mit positiven Budgetzahlen aufwarten. Das Defizit ist mit 14,4 Mrd. Euro kleiner als erwartet.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Die Krisenförderungen (Corona, Energie) laufen endlich aus. Das entlastet den Staatshaushalt – und am Ende die Steuerzahler. Nur: Selbst wenn die Sondertöpfe verschwinden, bleiben die direkten Förderungen deutlich über Vorkrisenniveau.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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