Heute beginnt die mit Spannung erwartete Herbstlohnrunde. Die Gewerkschaften haben hohe Forderungen im Gepäck. Als Verhandlungsgrundlage gilt traditionell die durchschnittliche Inflationsrate der letzten zwölf Monate, diese liegt bei über sechs Prozent. In der Vergangenheit wurde in Österreich immer mit etwa einjähriger Verzögerung die Teuerung ausgeglichen, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt.
Die aktuelle Situation schürt die Sorgen vor einer Lohn-Preis-Spirale. Dieses Phänomen hatte nach der Ölpreiskrise der 1970er Jahre dafür gesorgt, dass die Preise die Löhne und die Löhne wiederum die Preise nach oben trieben. Selbst dann noch, als die Ölpreise schon aufgehört hatten zu steigen. Eine Situation, die sich wiederholen könnte. „Aufgrund des allgemeinen Arbeitskräftemangels und der weiterhin hohen Inflationserwartungen besteht die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale,“ warnt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. Was es tatsächlich bedeutet, wenn die Löhne so stark steigen, dass die Unternehmen im Gegenzug ihre Preise erhöhen müssen, gibt es in unserer aktuellen Analyse zur „Lohn-Preis-Spirale“ nachzulesen.
In weiten Teilen der Sozialdemokratie wächst die Überzeugung, die Höchstbeitragsgrundlage bei den Krankenkassen zu streichen. Die Idee hinter dem sperrigen Begriff: Wer mehr verdient, muss keine zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.
In kaum einem anderen Industrieland der Welt steht ein so großer Teil der Wirtschaft unter staatlicher Kontrolle wie in Österreich.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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