Ab 2026 erhöht die Stadt Wien den Wohnbauförderungsbeitrag von derzeit 0,5 auf 0,75 Prozent des Bruttolohns, was Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen betrifft und rund 190 Millionen Euro zusätzlich ins Stadtbudget bringen soll.
Laut Agenda Austria-Berechnungen bedeutet das für einen Arbeitnehmer mit 4.000 Euro brutto im Monat ein jährliches Minus von 72 Euro netto, während jemand mit der Höchstbemessungsgrundlage von 6.450 Euro im Jahr 116 Euro verliert. Durch steuerliche Rückholeffekte fällt die Belastung nicht linear aus, ab etwa 7.000 Euro sinkt sie wieder leicht. Für Arbeitgeber steigen die Kosten pro 1.000 Euro Bruttomonatseinkommen um 30 Euro, bis zu einem Maximum von 193,50 Euro. Wien ist damit das einzige Bundesland, das diesen Beitrag anhebt. Kucsera: „Arbeit in Wien wird weiter verteuert. Gespart wird an der Bevölkerung, aber viel zu wenig am Staatsapparat.“ Er fordert außerdem, dass die Wohnbauförderung vollständig zweckgebunden eingesetzt wird, da die Rückflüsse aus Darlehen laut ihm häufig „in Budgetlöcher statt in neue Wohnungen“ fließen.
Um sich einen Liter Benzin kaufen zu können, müssen insgesamt 3,34 Euro erwirtschaftet werden. Doch in das eigentliche Produkt fließt nur ein kleiner Teil: 85 Cent entfallen auf den Benzin-Nettopreis und 2,49 Euro bestehen aus Steuern und Abgaben.
Was für Autofahrer ein Schock ist, ist für den Staat ein gutes Geschäft. Fließt ein Liter Super für 1,70 Euro in den Tank, gehen etwa 48,2 Cent Mineralölsteuer, rund 12,5 Cent CO₂-Abgabe und rund 28 Cent Mehrwertsteuer an den Staat.
In weiten Teilen der Sozialdemokratie wächst die Überzeugung, die Höchstbeitragsgrundlage bei den Krankenkassen zu streichen. Die Idee hinter dem sperrigen Begriff: Wer mehr verdient, muss keine zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.
Eine Frage muss sich die Bundesregierung stellen: Wer soll in Zukunft bauen, wenn der Anreiz für den privaten Wohnbau durch die #Mietpreisbremse genommen wird?
Vergangene Woche wurde publik, dass Österreichs Defizit nicht wie angenommen bei 4,5 Prozent, sondern bei 4,9 Prozent gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP) liegen soll.
Die Zahl der Baubewilligungen für neue Wohnungen in Österreich ist seit der Zinswende 2023 massiv zurückgegangen. Wo zuvor regelmäßig mehr als 15.000 Wohnungen pro Quartal genehmigt wurden, sind es zuletzt oft unter 10.000. Der Rückgang ist damit der stärkste seit über einem Jahrzehnt.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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