Zugewanderte Schüler schneiden bei PISA 2025 in Österreich im Schnitt um 58 Punkte schlechter ab als ihre österreichischen Mitschüler. Umgerechnet in österreichische Lernjahre sind das 2,5 Schuljahre Rückstand.
Besonders ernüchternd ist das, wenn man bedenkt, dass Österreich EU-weit die zweithöchsten Bildungsausgaben pro Schüler hat. Der Unterschied entsteht also nicht durch fehlendes Geld, sondern durch die Steuerung der Zuwanderung. In Ländern, in denen Qualifikation und Sprachkenntnisse schon beim Zuzug zählen, starten Kinder mit besseren Voraussetzungen ins Schulsystem. Wo Familiennachzug und Asyl dominieren, muss das Schulsystem den Rückstand erst aufholen. In Österreich schaffen wir das bislang nicht, obwohl kaum ein anderes Land mehr dafür ausgibt. Wer über schulische Integration diskutiert, muss deshalb nicht erst bei der Deutschförderung ansetzen, sondern schon bei der Frage, wer ins Land kommt.
Quellen: Agenda Austria, OECD, PISA 2025 Results (Volume I), Tabellen I.B1.2d.7 bis I.B1.2d.9 sowie I.2.7. Dargestellt sind die PISA-Punkte des Jahres 2025 im Mittel aus Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften für 52 Länder und Regionen, getrennt nach zugewanderten und nicht zugewanderten 15-jährigen Schülerinnen und Schülern. Als zugewandert gelten nach OECD-Abgrenzung Schüler, deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden — unabhängig davon, ob sie selbst im Testland geboren sind. Die Differenz ist aus ungerundeten Werten berechnet, die abgebildeten Punktwerte sind gerundet; kleine Abweichungen gegenüber der Differenz der dargestellten Zahlen sind deshalb möglich. Die Umrechnung in Schuljahre erfolgt in österreichischen Lernjahren: Ein Schuljahr entspricht in Österreich 23,1 PISA-Punkten (Mittel aus Naturwissenschaft 22,4, Lesen 24,9 und Mathematik 21,9; Standardfehler 2,8 bis 3,4 Punkte). In den mit Stern gekennzeichneten Ländern — Niederlande, Norwegen, Kanada und Neuseeland — wurde der PISA-Stichprobenstandard verfehlt.
Die Tabelle zeigt für 52 Länder und Regionen die PISA-Punkte des Jahres 2025 im Mittel aus Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, getrennt für nicht zugewanderte und zugewanderte Schülerinnen und Schüler, dazu die Differenz beider Werte und deren Umrechnung in österreichische Schuljahre. Die Differenzspalte ist farblich abgestuft: Rosatöne stehen für einen Rückstand der Zugewanderten, Grüntöne für einen Vorsprung, je kräftiger die Farbe, desto größer der Abstand. Sortiert ist die Tabelle vom größten Rückstand zum größten Vorsprung. Den größten Rückstand weist Finnland auf (494 zu 415 Punkte, −79), gefolgt von Deutschland (−74) und Nordmazedonien (−73). Österreich steht mit 500 zu 442 Punkten und einer Differenz von −58 an siebenter Stelle, das entspricht 2,5 Schuljahren. In 37 der 52 Länder liegen Zugewanderte zurück, in zwei Ländern gibt es keinen Unterschied, in 13 liegen Zugewanderte vorn — am weitesten in den Vereinigten Arabischen Emiraten (406 zu 493 Punkte, +87) und Katar (+77).
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Einen flächendeckenden Lehrermangel gibt es in Österreich nicht, auch wenn das gern behauptet wird, meint unsere Ökonomin Carmen Treml. Nur rund ein Prozent der Lehrerstellen ist unbesetzt. Der Anteil nicht voll ausgebildeter Lehrkräfte liegt mit 6,7 Prozent klar unter dem OECD-Schnitt von 9,1 Prozent. Wir haben kein Mengenproblem, sondern Engp
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Wirtschaftsklassen. mit den größten Beschäftigtenveränderungen zwischen April 2025 und April 2026
Wen überrascht es: Das stärkste Jobwachstum gibt es im staatlichen Bereich.
Österreichs PISA-Gesamtschnitt ist seit 2015 von 492 auf 480 Punkte gesunken. Auf den ersten Blick sieht das nach einem flächendeckenden Leistungsabfall aus. Der Grund dafür hat aber weniger mit den Schülern selbst zu tun als mit der Zusammensetzung des Samples.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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