Die Bildungsausgaben pro Schüler sind in Österreich sehr hoch, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt. Dennoch bleiben Erfolge bei namhaften Bildungstests aus.
Dass es nicht am Geld mangelt, sondern dieses effizienter eingesetzt werden müsste, zeigen Länder wie Finnland oder Estland. Diese erzielen nicht nur bessere PISA-Resultate, sondern sind auch im Bereich Digitalisierung in der Bildung Österreich weit voraus. Apropos PISA-Test: Zum insgesamt siebenten Mal werden morgen die Ergebnisse der PISA-Studie vorgestellt. Der Schwerpunkt lag diesmal auf der Lesekompetenz der 15- bis 16-jährigen Schüler.
Ausgaben für Bildungseinrichtungen nach Bildungsstufe, in Prozent des BIP, im Jahr 2023
Während wir bei den Hochschulen fast an der europäischen Spitze liegen, geben wir für frühkindliche Bildung weniger aus, als die meisten EU-Länder. Dabei entscheidet sich genau in den ersten Jahren, ob Kinder später mithalten können. Wir sparen dort, wo jeder Euro am meisten bewirken würde und sind dort großzügig, wo mithilfe von Studieng
Einen flächendeckenden Lehrermangel gibt es in Österreich nicht, auch wenn das gern behauptet wird, meint unsere Ökonomin Carmen Treml. Nur rund ein Prozent der Lehrerstellen ist unbesetzt. Der Anteil nicht voll ausgebildeter Lehrkräfte liegt mit 6,7 Prozent klar unter dem OECD-Schnitt von 9,1 Prozent. Wir haben kein Mengenproblem, sondern Engp
PISA-Punkte 2025, Mittel aus Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften
Zugewanderte Schüler schneiden bei PISA 2025 in Österreich im Schnitt um 58 Punkte schlechter ab als ihre österreichischen Mitschüler. Umgerechnet in österreichische Lernjahre sind das 2,5 Schuljahre Rückstand.
Anzahl der erstzugelassenen Studenten im jeweiligen Studienjahr
An Österreichs öffentlichen Universitäten hat sich das Verhältnis gedreht: Seit dem Studienjahr 2021/22 werden mehr ausländische als österreichische Studierende erstzugelassen – und der Abstand wächst jedes Jahr.
Kinder und junge Erwachsene fühlen sich in wirtschaftlichen Fragen schlecht oder gar nicht informiert.
Österreich profitiert seit Jahrzehnten von einem Wirtschaftssystem, das ziemlich viele Menschen im Land für böse und ungerecht halten: dem Kapitalismus.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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