Hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und die erschwerten Kreditvergaberichtlinien machen dem Wohnungsbau in Österreich schwer zu schaffen. Die Baubewilligungen sind seit 2022 stark rückläufig, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt. Rund 2,5 Quadratkilometer Wohnfläche wurden im vergangenen Jahr österreichweit in neuen Wohngebäuden bewilligt. In den Jahren seit 2010 war es meist doppelt so viel.
Womit auch klar ist: Das Angebot an Wohnraum wird vor allem in den schnell wachsenden Ballungsräumen weiter der Nachfrage hinterherhinken. „Was gestern nicht bewilligt wurde, wird heute nicht gebaut und fehlt dann morgen“, sagt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. Die öffentliche Hand allein wird es nicht richten können. Auch die Gemeinnützigen kämpfen mit den aktuellen Rahmenbedingungen. Womit es vor allem an den Privaten hängen bleibt. „Wer glaubt, dass die Wohnungsknappheit zurückgeht, wenn man private Investoren noch stärker mit Preiseingriffen und Leerstandsabgaben gängelt, ist auf dem Holzweg“, so Kluge.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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