Jedes vierte Schulkind spricht im Alltag eine andere Sprache als Deutsch, je nach Bundesland variiert dieser Anteil mitunter sehr stark.
Wien nimmt dabei eine Sonderposition ein: Im Schuljahr 2006/07 lag der Anteil der Kinder mit einer anderen Umgangssprache als Deutsch bei 38 Prozent. Zehn Jahre später trifft dies bereits auf mehr als die Hälfte der Schüler in Wien zu. Selbst in Vorarlberg, das den zweiten Platz in diesem Ranking unter den Bundesländern einnimmt, liegt der Anteil nur halb so hoch. Das ist per se noch kein Problem, stellt aber Kinder und Lehrer vor besondere Herausforderungen. Schließlich ist die deutsche Sprache oft Voraussetzung für weitere Bildungserfolge. Ziel aller Reformbestrebungen muss es aus Sicht der Agenda Austria sein, dass Kinder bereits vor dem Schuleintritt ausreichend Deutsch beherrschen, um dem Unterricht folgen zu können.
Wer sich im Winterurlaub in die langen Schlangen der Skilifte einreihen musste, konnte den Eindruck gewinnen, dass der österreichische Tourismus wieder so richtig brumme. Doch der Schein trügt.
die Bundesregierung hat vergangene Woche die Eckpunkte ihres Doppelbudgets 2027/2028 vorgestellt. Ursprünglich sollte ein Drittel der Budgetsanierung laut Regierung einnahmenseitig erfolgen, zwei Drittel ausgabenseitig.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Die Verrenkungen, die die Regierung unternehmen muss, um uns um ein paar Cent zu entlasten, werden immer abenteuerlicher.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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