Foto: © Semmer / Action Press / picturedesk.com
Eine Mietpreisbremse ist der falsche Weg. Solche Maßnahmen wurden oft ausprobiert und hatten meist gravierende Nebenwirkungen. Sie machen es, wie viele Studien aus aller Welt zeigen, langfristig unattraktiv, in Qualität und Verfügbarkeit von Wohnraum zu investieren. Preisbremsen verringern das Angebot an Mietwohnungen, weil weniger gebaut wird. Es wird mehr Eigentum bereitgestellt, um der Regulierung zu entgehen. Sie reduzieren die Einkünfte der Vermieter, wodurch weniger in die Substanz der Häuser investiert wird.
Meistens sitzen am Ende die Alten in großen, billigen Wohnungen, während junge Familien Probleme haben, etwas Leistbares zu finden. In unserem Land ist das schon heute so, weil viele Bestandsmieten bereits stark reguliert sind. Die meisten Haushalte bekommen seit Jänner höhere Löhne, Pensionen und Sozialleistungen. Der Staat sollte nun genau hinschauen, wo dennoch weiter Hilfe gebraucht wird, und zum Beispiel die Wohnbeihilfe oder den Heizkostenzuschuss ausbauen. Denn wer schon heute die Rechnungen nicht bezahlen kann, dem hilft auch eine Bremse nur wenig.
Gastkommentar von Jan Kluge für „Die Ganze Woche“ (15.03.2023).
„So ein digitaler Ausweiszwang, dass sich der Staat regulierend vor unseren Zugang zum offenen Internet stellt, das kennen wir eigentlich nur aus China und Russland" – Thomas Lohninger über die Nebenwirkungen des Social-Media-Verbots für Unter-14-Jährige
„Dass Wiener Wohnen international Werbung für das Konzept an sich macht, ist vollkommen absurd" – Jan Kluge über den Mythos vom Roten Wien, an dem sich die Berliner Linke orientiert
Wäre die SPÖ mit einem anderen Chef besser dran? Bestimmt. Es ist dennoch die falsche Frage.
Österreich will 2040 klimaneutral sein. Das haben SPÖ und Neos durchgedrückt. Die ÖVP ist umgefallen. Bauern sind ihr offenbar wichtiger als die Wirtschaft.
Der Innenpolitikchef des profil rät der VOLKSPARTEI zu einem Linkskurs, um enttäuschte Wähler von der FPÖ zurückzuholen. Eine originelle These. Nur leider die falsche.
Realer Preisanstieg für selbstgenutztes Wohneigentum, in Prozent, 2010 bis 2025.
Seit 2010 ist selbstgenutzter Wohnraum durchschnittlich um 21,3 Prozent (real) im Wert gestiegen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
Lernen Sie uns kennenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen