Der Gender Pay Gap ist seit 2004 um über zehn Prozentpunkte gesunken und somit so niedrig wie noch nie. Wenn man weitere Faktoren wie Erwerbsunterbrechungen, Weiterbildungen, Erfahrung, Verhandlungsgeschick etc. inkludieren würde, wäre er sogar noch kleiner. Doch auch wenn der Gender Pay Gap sinkt, verdienen Frauen in Österreich immer noch weniger als Männer.
Hauptschuld an der Lohnlücke ist nicht Diskriminierung. So zu tun, als wäre dieses Problem einzig und allein die Schuld einer frauenfeindlichen Gesellschaft und Wirtschaft, bringt uns einer Lösung nicht näher. Frauen standen noch nie so viele Chancen offen wie heute. Es bringt nichts, wenn man Frauen die ewige Opferrolle zuschreibt. Das verdeckt reale Handlungsoptionen, die ihnen offen stehen und führt zu einem „Kampf der Geschlechter”, der letztlich niemandem etwas bringt.
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Mehr InformationenDer Gender Pay Gap ist eigentlich ein Motherhood Pay Gap. In Österreich verlassen vor allem Frauen nach der Geburt eines Kindes den Arbeitsmarkt. Das führt zu lebenslangen Einkommenseinbußen und einem großen heimischen Gender Pay Gap. Denn Männer arbeiten hierzulande im Schnitt sogar mehr Stunden als vor der Geburt.
Aber was jetzt? Bei der Gleichstellung von Frauen und Männern wurde in Österreich schon viel erreicht. Aber es geht noch mehr.
Diese fünf Maßnahmen würden diesen positiven Trend verstärken und zu einem kleinerem Gender Pay Gap führen:
Die Armut in Österreich sei besorgniserregend angestiegen. Die Haushaltseinkommen hätten sich zwar im Durchschnitt ebenfalls positiv entwickelt, aber trotzdem würden immer mehr Menschen zu wenig zum Leben haben.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Federico Sturzenegger, Argentiniens Minister für Deregulierung und Staatsreform, war am 21. Mai 2026 zu Gast bei der Agenda Austria in Wien. In seinem Vortrag schildert er, wie ein siebenköpfiges Team ohne Budget das gesamte argentinische Rechtssystem durchforstete – und was passiert, wenn man die Antworten auf die einfache Frage „Brauchen wi
Durch die gesellschaftliche Debatte wird oft der Eindruck vermittelt, dass die Wohnkosten für immer mehr Menschen untragbar werden. Die Daten zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
„Indien ist gerade dabei, sich von einem Schwellenland zu einem richtigen Wirtschaftsfaktor zu entwickeln – und hat Japan überholt und ist nach Deutschland schon die viertgrößte Volkswirtschaft." - Peter Stadlmüller
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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