Unser Handbuch liefert Antworten darauf, wie Ungleichheit und Armut zusammenhängen, ob die Einkommensschere tatsächlich aufgeht und warum in kaum einem anderen Land Vermögen so ungleich verteilt sind wie in Österreich.
Der Befund „die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer“ gilt in der breiten Bevölkerung als allgemein akzeptiert. Ungleichheit wird mehrheitlich abgelehnt, ohne aber der Frage nachzugehen, wie viel Gleichheit eine Volkswirtschaft verträgt. Gleichheit wird in der Bevölkerung mit Chancengerechtigkeit, Ungleichheit mit Ungerechtigkeit gleichgesetzt. Hinzu kommt der Begriff Armut, der heute eine gänzlich andere Definition erfährt als noch zu Zeiten unserer Großeltern.
Die beiden Volkswirte Hanno Lorenz und Michael Christl verfolgen mit dem Handbuch “Armut, Ungleichheit und Verteilung” eine nach Kräften sachliche Begriffsklärung. Sie liefern Antworten darauf, wie Ungleichheit und Armut zusammenhängen. Sie überprüfen, ob die Einkommensschere tatsächlich aufgeht – und wenn ja, wo die Gründe dafür liegen. Sie ergründen, warum in kaum einem anderen Land Vermögen so ungleich verteilt sind wie in Österreich, und warum das so ist.
Folgende Infografik fasst die wichtigsten Inhalte des Handbuchs zusammen (zum Vergrößern auf die Grafik klicken):
Die Armut in Österreich sei besorgniserregend angestiegen. Die Haushaltseinkommen hätten sich zwar im Durchschnitt ebenfalls positiv entwickelt, aber trotzdem würden immer mehr Menschen zu wenig zum Leben haben.
Jede fünfte Person in Österreich soll arm sein – stimmt das wirklich?
„Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge
“Eine Erbschaftssteuer in Österreich trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml
Wer braucht schon Milliardäre? Nichts bringen sie unserem Land, diese Ausbeuter! Vermögens- und Erbschaftssteuer jetzt, und rot-weiß-rot wird zu rot-rot-rot und betritt die Utopie.
„Wir haben die höchsten Staatsausgaben der Geschichte – und landen im Wachstumskeller", sagt Franz Schellhorn im Podcast „Das Weekly - Make Austria Think Again."
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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