Zurzeit verhandelt die weltweite Staatengemeinschaft auf der Klimakonferenz im Urlaubsparadies Sharm El Sheikh darüber, wie die Erderwärmung rasch eingedämmt werden kann. Dabei wird zurecht betont, dass der bisherige CO2-Ausstoß zu einem großen Teil durch die Industriestaaten verursacht wurde. Neu aufstrebende Nationen wie China und Indien sind dabei, in diese elitäre Gruppe vorzustoßen.
In der Vielzahl dieser negativen Nachrichten zu Klimawandel, Umweltverschmutzung und Treibhausgasen droht allerdings eines völlig unterzugehen: Wir haben es in den letzten 15 Jahren geschafft, unser Wirtschaftswachstum vom Verbrauch fossiler Energieträger zu entkoppeln. So ist das inflationsbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Österreich von 2004 bis 2019 um 25 Prozent gestiegen, wie eine Berechnung der Agenda Austria zeigt. Im selben Zeitraum hat der Verbrauch fossiler Energieträger aber nur um fünf Prozent zugenommen. „Wir schaffen es die fossilen Energieträger immer effizienter einzusetzen, was uns im Kampf gegen den Klimawandel hilft“, sagt Agenda Austria-Ökonom Marcell Göttert.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Sechs Prozentpunkte teurer als der Euroraum – trotz jahrelanger Preisbremsen.
Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Preiseingriffen versucht, die Teuerung zu dämpfen. Von Preisbremsen bis hin zu Eingriffen in einzelne Märkte.
Entwicklung von Bruttolöhnen und Produktivität je geleisteter Arbeitsstunde von 2015-2026, in Österreich
Österreichs Löhne sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich stärker gestiegen als die Produktivität. Seit 2015 haben sich die Bruttolöhne je geleisteter Arbeitsstunde um knapp 50 Prozent erhöht, wie unsere Grafik zeigt.
Auszahlungen des Bundes in Prozent der Einnahmen
Der deutsche Kanzlerwechsel weckte speziell in Österreich die Hoffnung, dass Europas Konjunkturmotor bald wieder anspringt. Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer beschwor die Chance der deutschen Investitionen für die heimische Wirtschaft. Vom erhofften Wachstum ist derweilen wenig zu sehen.
Schätzung, in Euro, pro Wahlberechtigten
Österreich leistet sich im europäischen Vergleich die mit Abstand teuerste Parteienförderung.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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