Für die einen gehen sie Mitte Februar zu Ende, für die anderen haben sie gerade begonnen: die Semesterferien. In Wien und Niederösterreich herrscht zu diesem Zeitpunkt schon wieder Schulalltag. Anlass genug, um einen genaueren Blick auf die aktuellen PISA-Ergebnisse zu werfen.
So zeigt die Grafik, dass Schüler, die den Kindergarten kürzer als drei Jahre besucht haben, beim Lesen einen Rückstand von einem Schuljahr aufweisen. Kinder mit Migrationshintergrund sind sogar zwei Jahre hinterher. Auch die soziale Herkunft spielt eine entscheidende Rolle beim Bildungserfolg. Diese drei Faktoren stechen vor allem in Wien heraus: Hier schneidet ein Schüler im Schnitt um 19 Punkte schlechter ab als im Rest des Landes – das entspricht mehr als einem halben Schuljahr. Diese Ergebnisse belegen, dass das heimische Bildungssystem die Unterschiede der sozialen Herkunft nicht ausgleicht.
Auszahlungen des Bundes in Prozent der Einnahmen
Der deutsche Kanzlerwechsel weckte speziell in Österreich die Hoffnung, dass Europas Konjunkturmotor bald wieder anspringt. Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer beschwor die Chance der deutschen Investitionen für die heimische Wirtschaft. Vom erhofften Wachstum ist derweilen wenig zu sehen.
Schätzung, in Euro, pro Wahlberechtigten
Österreich leistet sich im europäischen Vergleich die mit Abstand teuerste Parteienförderung.
Zahl der erstzugelassenen Studierenden an öffentlichen Universitäten in Österreich von 2003 bis 2025
In Österreich ist studieren praktisch kostenlos und für jeden zugänglich. Abgesehen vom überschaubaren Beitrag zur Hochschülervertretung von 26,20 Euro pro Semester tragen Studierende hierzulande so gut wie nichts zur Finanzierung ihrer Ausbildung bei.
Durchschnittliche Anzahl der Einwohner pro Bezugsperson von Mindestsicherung oder Sozialhilfe, im Jahr 2024
Österreichweit beziehen mehr als 200.000 Menschen Mindestsicherung. Wenig überraschend: In Wien ist die Dichte mit Abstand am höchsten.
Prognose des Bruttofinanzierungsbedarfs im Jahr 2036, in Prozent des BIP
Die Warnsignale für Österreichs Staatsfinanzen verdichten sich.
Die österreichischen Tariflöhne sind jenen der Eurozone in den vergangenen Jahren rasant davongezogen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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